Ein gemütliches und modernes Wohnzimmer wird durch unterschiedliche Leuchten indirekt und direkt beleuchtet. Neben dem Sofa steht eine Twiggy Terra Standleuchte von der Marke Foscarini. Es sind zwei schwarze c.Ray Floor Standleuchten von CHRISTOPH zu sehen. Die Einbauschränke werden mit prediger.base Einbauleuchten in Szene gesetzt.

Ratgeber Wohnzimmerbeleuchtung Licht im Wohnzimmer: gemütlich und genüsslich

Das Wohnzimmer ist das Zentrum der Wohnung: Hier trifft sich die Familie, man unterhält sich, spielt, liest und sieht fern. So vielfältig, wie ihr euer Wohnzimmer nutzt, so multifunktional sollte auch das Lichtdesign sein. Wie ihr das erreicht, verraten wir euch in unserem Ratgeber.

Stehleuchten

Stehleuchten im Wohnzimmer erfüllen für das Lichtdesign mehr als nur einen Zweck: Sie sind oft schmückende Lichtobjekte, deren Design den Raum aufwertet. Als Deckenfluter beleuchten sie den Raum indirekt und betonen architektonische Besonderheiten. Die klassische Leseleuchte hingegen spendet in einem Bereich des Raums ein Akzentlicht.

Strahler und Spots

Strahler und Spots zaubern brillantes Licht ins Wohnzimmer. Es gibt diese Downlights in zwei Varianten: Einbauleuchten verschwinden in der Decke, Aufbauleuchten könnt ihr sehr gut im Bestand nachrüsten. Clever platziert setzt ihr Bilder, Möbel oder die Architektur in Szene. Und auch das allgemeine Raumlicht profitiert von den direkt strahlenden Leuchten.

Pendelleuchten

Die Pendelleuchte ist der Allrounder der Wohnzimmerbeleuchtung. Mit einer Design-Pendelleuchte gebt ihr einerseits ein gestalterisches Statement ab. Andererseits sind die Hängeleuchten flexibel: Mit diffus-allgemeiner oder indirekter Lichtabgabe dienen sie der Allgemeinbeleuchtung. Direkt strahlende Leuchten betonen bestimmte Bereiche wie den Wohnzimmertisch.

Mobiles Licht mit Akkuleuchten

Flexible und vielseitige Beleuchtung da, wo Sie sie brauchen: Dank mobiler Akkuleuchten folgt das Licht dem Anwender. Ob modern-funktionales Lichtobjekt oder imposante Designer-Lampe: Bei der riesigen Auswahl aktueller Akkuleuchten ist für jeden Geschmack und jede Anwendung etwas dabei.

Lichtberatung

Dein Leben. Unser Licht.

Ob entspannend, belebend oder flexibel anpassbar – wir gestalten Lichtkonzepte, die genau zu dir und deinen Anforderungen passen.

Projekte

Wandleuchten spenden warmes Licht im Büro

Repräsentatives Licht für eine moderne Villa

Neues Licht für das renovierte Elternhaus

Ein Lichtkonzept, individuell und verspielt

Die Pendelleuchte als leuchtendes Kunstwerk

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Ein Keller wird zur Wohlfühloase

Raumlicht für die Eventlocation

Licht für ein einladendes Zuhause

Schienenstrahler für das Bücherregal

Flexibles Licht mit prediger.base

Der Markenkatalog von prediger.select vor einem hellgrauen Hintergrund. Auf dem Cover ist eine s.100 Pendelleuchte von prediger.select in Gold zu sehen. Der Katalog ist neu und ab sofort bestellbar.
Lichtberatung zum Blättern und Stöbern!
In unseren Katalogen und Booklets findet ihr alles, was ihr für gutes Licht in Haus und Garten braucht.

Welches Lichtdesign im Wohnzimmer? Tipps für die richtige Wohnzimmerbeleuchtung

Im Wohnzimmer rücken die funktionalen Aspekte der Beleuchtung in den Hintergrund. Wichtiger ist, wie das Licht emotional wirkt: Ein gutes Lichtdesign im Wohnzimmer schafft eine behagliche Atmosphäre. Zudem sollte das Lichtkonzept flexibel sein: Wenn ihr ein Buch lest, braucht ihr ein anderes Licht als beim Streamingmarathon, und wieder andere Beleuchtung ist beim gemütlichen Gespräch gefragt. Bei der Wahl eurer Leuchten für das Wohnzimmer solltet ihr all das berücksichtigen.

Wie ihr einen Raum erlebt, hängt von Größe und Position der Fenster und damit von der natürlichen Belichtung ab. Das Tageslicht beeinflusst die Atmosphäre, und das Kunstlicht eurer Beleuchtung sollte das unterstützen und ergänzen.

Welche Lichtfarbe im Wohnzimmer?

Im Wohnzimmer ist üblicherweise eine Stimmung gefragt, die gemütlich und entspannt ist. Deshalb empfehlen wir eine extra-warmweiße Lichtfarbe mit einer Farbtemperatur von 2700 K. Idealerweise kann die Lichtfarbe im Tagesverlauf angepasst werden, je nachdem ob das Licht gerade entspannend oder aktivierend wirken soll.

Die Lichtfarbe der einzelnen Lichtquellen solltet ihr aufeinander abstimmen. So entsteht ein harmonischer Gesamteindruck, und der wiederum unterstreicht den wohnlichen Charakter des Raumes.

Blick in ein akzentuiert beleuchtetes Wohnzimmer: Wandorientiert eingebaute Downlights betonen die Wände hinter dem Sofa und rahmen den Flachbild-Fernseher ein, links hinter dem Sofa hängt eine dekorative Pendelleuchte. Eine Tischleuchte im Vordergrund auf dem Boden rundet das Lichtkonzept ab. (Foto: Prediger Lichtberater)
Ausgewogenes Lichtdesign: Dieses Lichtkonzept setzt auf verschiedene Leuchtentypen, Lichtcharakteristiken und Lichtpunkthöhen.

Wie hell sollte das Licht im Wohnzimmer sein?

Wie hell es in einem Raum sein muss, ist weniger eine Frage des Lichtdesigns als mehr eine Frage der ausgeführten Tätigkeiten: In der Küche braucht ihr mehr Helligkeit als im Flur, am Arbeitsplatz gibt es Normen zur benötigten Beleuchtungsstärke. Im Wohnzimmer genügen meist geringere Beleuchtungsstärken zwischen 100 und 150 Lux. Wie immer gilt: Dieser Wert muss eurer Wahrnehmung standhalten. Sehr helle oder dunkle Oberflächen (Möbel, Wände, Decke und Boden) können das Empfinden stark verändern, auch mit zunehmendem Alter nimmt man Helligkeit anders wahr. Euer individuelles Lichtdesign muss sich daran orientieren.

Die Beleuchtungsstärke exakt zu berechnen, ist alles andere als einfach: Neben Lichtstrom und Abstrahlwinkel der Leuchten müssen Raumhöhe, Reflexionsgrad der Oberflächen und vieles mehr beachtet werden. Ihr könnt die Beleuchtungsstärke jedoch überschlagen, indem ihr den Lichtstrom aller Leuchten durch die Raumgröße (in m²) teilt. Achtung: Das Ergebnis ist ein grober Näherungswert und berücksichtigt unter anderem keine sich überschneidenden Lichtkegel. Ihr bekommt allerdings eine ungefähre Idee, ob das Lichtdesign für euer Wohnzimmer zu hell oder zu dunkel ist.

Wohnzimmer-Beleuchtung: Direktes oder indirektes Licht?

Die emotionale Wirkung des Lichts hängt von vielen Faktoren ab. Ein Faktor ist die Lichtcharakteristik: Strahlt das Licht direkt oder indirekt, beides oder diffus-allgemein?

Die Wahl der richtigen Lichtcharakteristik für euer Wohnzimmer ist keine „entweder-oder“-Entscheidung: Nutzt die Lichtverteilung, die für die jeweilige Lichtaufgabe am besten geeignet ist, und wenn nötig kombiniert ihr. Deckenfluter und Lichtvouten zaubern ein sanftes Raumlicht zur Allgemeinbeleuchtung, Strahler und Spots dienen der Akzentbeleuchtung am Wohnzimmertisch und dem Lesesessel oder lenken den Blick auf Bilder und Kunstwerke. Tischleuchten oder kleine Kugelleuchten bilden als Lichtobjekte eine dekorative Beleuchtung.

Flur mit Nessino Tischleuchte von Artemide in Orange, die auf einer Kommode aus Holz steht. An der Wand hängt ein grünes Gemälde. Auf der Kommode steht ein Kerzenständer sowie eine dekorative Vogelstatue in Schwarz.
Tischleuchten als dekorative Beleuchtung im Wohnzimmer: Die Nesso Tischleuchte von Artemide.

Wie plane ich ein lebendiges und dynamisches Lichtkonzept?

Im Rahmen unserer Lichtberatung begleiten wir euch auf eurem Weg zum richtigen Licht. Gerade bei Neubauten oder größeren Umbauten lohnt es sich, die Lichtberater so früh wie möglich hinzuzuziehen. Wenn ihr jedoch auf eigene Faust planen oder eine bestehende Beleuchtung optimieren wollt, lohnt es sich, folgende Punkte zu beachten.

Abwechslung durch mehrere Lichtquellen und Lichtpunkthöhen

Eine einzelne Lichtquelle ist oft nicht genug, um einen Raum angemessen auszuleuchten. Plant deshalb mehrere Lichtquellen und variiert dabei neben der Lichtintensität auch die Höhe der Lichtpunkte. Beispiel: Ihr kombiniert in der Decke eingelassene Downlights mit einer Pendelleuchte und einer dekorativen Tischleuchte.

Nutzt unterschiedliche Lichtverteilungen

Nur indirektes Licht wirkt auf Dauer flach und langweilig, nur direktes Licht kann einen unruhigen Eindruck hinterlassen. Es ist schwer, mit nur einer Lichtcharakteristik ein ausgewogenes Lichtkonzept zu planen. Deshalb: Nutzt verschiedene Lichtverteilungen im Lichtkonzept. Im Fokus sollte dabei immer die jeweilige Beleuchtungsaufgabe stehen.

Diverse Lampen und Installationen erfüllen mehr als einen Zweck: Das indirekte Licht einer Voutenbeleuchtung dient der Allgemeinbeleuchtung und hat gleichzeitig eine dekorative Funktion. Ein Deckenfluter sorgt für Raumlicht und lenkt gleichzeitig mit den unterschiedlichen Leuchtdichten an der Reflexionsfläche subtil die Aufmerksamkeit.

Ein Spiel von hellen und dunklen Zonen sorgt für Spannung

Nicht jeder Winkel des Raums sollte gleichmäßig hell erleuchtet sein. Spielt mit Licht und Schatten sowie mit helleren und weniger hell beleuchteten Bereichen, um Spannung und Abwechslung zu erzeugen. Licht lenkt Aufmerksamkeit - sorgt an den Bereichen, die ihr betonen wollt, also für mehr Licht.

Schafft Lichtszenen durch separat steuerbare Leuchten

Das Wohnzimmer wird vielfältig genutzt, und das Lichtkonzept sollte diese Vielfalt widerspiegeln. Besonders flexibel seid ihr, wenn die Leuchten einzeln oder in Gruppen schaltbar und dimmbar sind. Schon bei drei Leuchten im Raum - zum Beispiel Deckenleuchte, Standleuchte und Tischleuchte - habt ihr zwischen „alle an“ und „alle aus“ sechs weitere Kombinationen, die ihr zu individuellen Lichtszenen komponieren können.