Auf einem Holzschreibtisch steht eine Birdy Tischleuchte von der Marke Northern in Schwarz / Siber. Sie beleuchtet einen Laptop sowie ein Notizbuch. Das Arbeitszimmer ist modern und minimalistisch eingerichtet.

Ratgeber Beleuchtung Büro und Homeoffice Licht im Arbeitszimmer: Hell und aktivierend

Am Bildschirm arbeiten oder im Internet surfen, ein Buch lesen oder einen Brief schreiben: Das richtige Licht garantiert konzentriertes Arbeiten. Das gilt im Büro genauso wie im heimischen Arbeitszimmer.

Beleuchtung am Schreibtisch

Ob Sie am Computer arbeiten, Ihre Korrespondenz bearbeiten oder ein Buch lesen: Mit der richtigen Beleuchtung am Schreibtisch bleiben Sie länger konzentriert. Positionieren Sie Ihre Schreibtischlampe so, dass Sie Reflexionen und Verschattung vermeiden. Faustregel: Sind Sie Rechtshänder, sollte Ihre Tischleuchte auf dem Schreibtisch links stehen.

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Hell und blendfrei, mit direktem Licht für den Arbeitsplatz und indirektem Licht fürs Raumlicht: Unsere neuesten Office-Standleuchten p.144 und p.145 von prediger.base sowie weitere Office-Leuchten sind ideal fürs Homeoffice und fürs gewerbliche Büro. 

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Beleuchtung am Schreibtisch und im Büro Ein Lichtkonzept für das Arbeitszimmer

Ganz gleich ob ihr ein eigenes Büro zu Hause habt oder fürs Homeoffice das Wohnzimmer oder den Esstisch umfunktioniert: Das richtige Licht ist aus ergonomischer Sicht mindestens ebenso wichtig wie der Bürostuhl oder ein passender Schreibtisch. Einige grundlegende Aspekte der Beleuchtung am Arbeitsplatz solltet ihr dabei immer beachten.

Licht am Schreibtisch: In erster Linie funktional

In erster Linie muss die Beleuchtung des Arbeitszimmers zweckmäßig und funktional sein. Entsprechende Normen für Arbeitsplätze legen fest, welche technischen Anforderungen die Beleuchtung erfüllen muss. Wichtig dabei: Blendfreiheit und eine ausreichende Helligkeit. Was „ausreichend“ konkret bedeutet, hängt von der jeweiligen Tätigkeit ab. Für die meisten Arbeiten schreibt die Norm mindestens 500 Lux für den Arbeitsplatz vor - üblicherweise der Schreibtisch - sowie 300 Lux für die direkte Umgebung.

Allerdings: „Normgerechte Beleuchtung“ bedeutet, einen Mindeststandard zu erfüllen. Die Norm definiert das Minimum, der persönliche Helligkeitsbedarf kann je nach Alter und eigenem Empfinden deutlich höher sein.

Entsprechende Richtlinien legen auch fest, dass in Arbeitsstätten ausreichend Tageslicht vorhanden sein muss. Der Grund ist nicht zuletzt die positive Wirkung auf Gesundheit und Wohlempfinden: Insgesamt lässt sich Sonnenlichts nicht gleichwertig durch künstliche Beleuchtung ersetzen. Das Büro im Keller oder einem fensterlosen Nebenraum ist daher keine gute Idee.

Beleuchtung am Schreibtisch: Hell und gleichmäßig

Work-Life-Balance einmal außer Acht gelassen: Am Arbeitsplatz verbringt ihr viel Zeit. Das letzte, was ihr da wollt, sind ermüdete und schmerzende Augen, weil die Beleuchtung zu dunkel ist. Deshalb: Sorgt für helles Licht am Schreibtisch. Das gilt insbesondere im Winter, wenn die Tage kürzer werden und das Tageslicht damit weniger wird. Nicht vergessen: Die vorgeschriebenen 500 Lux sind das Minimum - steigert im Zweifel die Beleuchtungsstärke, eureAugen werden es euch danken.

Nicht unterschätzen solltet ihr auch den Aspekt einer gleichmäßigen Ausleuchtung. Mit anderen Worten: Euer Schreibtisch ist idealerweise keine Lichtinsel in einem ansonsten dunklen Raum. Nicht ohne Grund macht die entsprechende Norm auch Vorschriften, wie hell die direkte Umgebung des Arbeitsplatzes sein soll: Je gleichmäßiger das Licht und je geringer die Helligkeits-Unterschiede, desto weniger anstrengend ist es für die Augen.

Das Bild zeigt einen Mitarbeiter von Prediger Lichtberater, der an einem modernen Arbeitsplatz mit einem großen Holztisch und einem Computer sitzt. Im Hintergrund sind stilvolle Regale und eine Kaffeestation zu sehen. Durch die großen Fenster fällt viel Tageslicht in den Raum, was eine helle und einladende Arbeitsatmosphäre schafft.
Helles Licht ist auch an den Arbeitsplätzen unserer Lichtberater die richtige Wahl.

Welche Lichtfarbe im Büro und Homeoffice?

Eine wichtige Rolle am Schreibtisch spielt die Wirkung der richtigen Lichtfarbe. Sie beschreibt, aus welchen Spektralfarben das Licht, das wir als weiß wahrnehmen, zusammengesetzt ist. Je höher der Anteil roten Lichts, desto wärmer wird das Licht empfunden, überwiegen die Blau-Anteile, wirkt das Licht kälter. Messbar wird die Lichtfarbe über die sogenannte Farbtemperatur, die in Kelvin (K) gemessen wird.

  • Tageslichtweißes Licht mit einer Farbtemperatur von 5300 K und mehr wirkt aktivierend und lässt euch lange und konzentriert arbeiten. Der Nachteil: Das Licht wirkt kalt und sachlich.
  • Neutralweißes Licht hat eine Farbtemperatur zwischen 3300 und 5300 K. Oft werden 4000 K gewählt. Es wirkt nicht so nüchtern wie das kältere Tageslichtweiß, jedoch auch nicht so wohnlich wie das wärmere Warmweiß.
  • Warmweißes Licht (bis 3000 K) wirkt entspannend, gemütlich und wohnlich. Im gewerblichen Büro ist das oft weniger erwünscht, im Homeoffice kann warmweißes Licht sich durchaus anbieten, wenn nicht nur Arbeit, sondern auch Hobby am Schreibtisch auf dem Programm steht.

Nicht immer dient das Arbeitszimmer auch einzig und allein der Arbeit. Mal ist es ein Gästezimmer, mal ein Hobbyraum, mal wird der Schreibtisch wieder zum Esstisch, sobald der Laptop zugeklappt wird. Gerade dann ist nicht nur kaltweißes Licht gewünscht.

Zwei Lösungen bieten sich an: Zum einen können viele modernen LED-Leuchten die Lichtfarbe wechseln. So passt sich das Licht an die jeweiligen Bedürfnisse an. Zum anderen können mehrere Lichtquellen genutzt werden: Eine neutralweiße Akzentbeleuchtung ergänzt die warmweiße Allgemeinbeleuchtung. Das beste Beispiel ist die klassische Schreibtischleuchte: Sobald ihr nicht mehr arbeitet, bleibt diese Akzentbeleuchtung ausgeschaltet.

Qualität der Leuchtmittel: Achtet auf die Farbwiedergabe

Neben der Lichtfarbe solltet ihr auch auf die Farbwiedergabe der Homeoffice-Beleuchtung achten. Die Zahl, die ihr hierfür im Blick halten solltet, ist der Farbwiedergabeindex, oft abgekürzt mit CRI. Das Maximum ist 100 und beschreibt die Farbwiedergabe von Sonnenlicht. Je niedriger der CRI, desto eher weichen Farben vom Tageslichteindruck ab. Ein CRI von über 80 ist für viele Arbeiten ausreichend - gerade bei Bildschirmarbeitsplätzen, bei denen der Monitor selbst leuchtet. Die meisten LED-Leuchten und Leuchtmittel übertreffen diesen Wert.

Blendung und Schatten sollten vermieden werden

Nicht nur bei der Arbeit gilt: Blendungen stören. Der Unterschied allerdings ist, dass ihr am Schreibtisch oder Bildschirm-Arbeitsplatz oft sehr lange Zeit in derselben Position verbringt. Positioniert eure Leuchten daher so, dass ihr nicht direkt hinein schauen könnt. Auch Reflexionen wollen berücksichtigt werden, sei es über den Monitor, eine spiegelnde Schreibtischoberfläche oder helle Gegenstände.

Die Position der Leuchten sollte allerdings nicht nur eine Blendung, sondern auch eine Verschattung ausschließen.

Anschauliche Darstellung der Bedeutung von Lichtplanung anhand eines Raumes mit unterschiedlichen Lichtfarben
Lichtfarben im Vergleich (v.l.n.r.): Warmweiß, Neutralweiß und Tageslichtweiß.

Allgemeinbeleuchtung im Büro: Schatten- und kontrastarm

Ziel der Beleuchtung im Arbeitszimmer ist eine ausgeglichene Beleuchtung des Raumes und eine spezielle Beleuchtung der Arbeitsplätze wie Schreibtisch oder Besprechungstisch. Für ersteres sorgt die Allgemeinbeleuchtung.

Eine indirekte Beleuchtung über die Reflexion des Lichts an Decke und Wänden erzeugt ein Licht, das gleichmäßig und weich wirkt. Zusätzlich lassen hellere Wände und Decken den Raum größer und höher wirken. Schließlich wird das einfallende Tageslicht unterstützt: Das wirkt der Abnahme der Helligkeit entgegen, die mit jedem Meter Entfernung von den Fenstern unweigerlich zunimmt.

Office-Standleuchten findet man in vielen Büros und auch im ein oder anderen Homeoffice. Die Stehlampe ist meist direkt dem Schreibtisch zugeordnet und setzt ihr Licht unmittelbar und effizient dort ein, wo es benötigt wird. Nicht selten haben diese Leuchten auch einen indirekten Lichtanteil, der zum Raumlicht beiträgt. Standleuchten sind zudem sehr variabel einsetzbar: Bei Veränderungen der Raumorganisation oder der Position des Schreibtisches wandert die Leuchte einfach mit.

Eine ähnliche Funktion erfüllen Pendelleuchten mit direkt-indirekter Beleuchtung. Der Lichtstrom teilt sich dabei auf in einen Anteil direkten, nach unten strahlenden Lichts, sowie einen Anteil indirekten, nach oben strahlenden Lichts. Das direkte Licht fällt auch hier auf den Arbeitsplatz, das indirekte Licht erhellt über die Reflexion an der Decke den Raum. Mit einer fest montierten Pendelleuchte seid ihr allerdings weniger flexibel bei der Einrichtungsplanung: Die Position der Leuchte kann dann nicht so einfach verändert werden.

Auch Downlights erfüllen die Aufgaben der Allgemeinbeleuchtung sehr zuverlässig: Die Spots betonen die Vertikalen und tragen über die Reflexion an den Wänden zur allgemeinen Raumhelligkeit bei. Sind sie ausrichtbar, können Sie außerdem gezielt einzelne Bereiche im Raum betonen - klassischerweise Möbel wie Schränke und Regale, aber auch Türen, Besprechungstische oder Bilder an den Wänden. Je nach baulichen Gegebenheiten können die Downlights als Einbauleuchten oder als Aufbauleuchten realisiert werden. Besonders flexibel sind Schienenstrahler.

Die richtige Position des Schreibtischs

Den Schreibtisch solltet ihr so positionieren, dass das Tageslicht von der Seite auf den Arbeitsplatz fällt. Das vermeidet Blendung, Verschattung und störende Reflexionen. 

Als Bonus könnt ihr eure Blicke hin und wieder in die Ferne schweifen lassen - gerade an Bildschirmarbeitsplätzen werden eure Augen es euch danken.

Akzentbeleuchtung am Schreibtisch

Die Akzentbeleuchtung berücksichtig spezielle Sehaufgaben an einzelnen Plätzen. Bei wenigen Anwendungen ist das so einleuchtend wie am Schreibtisch: Mit guter Beleuchtung am Schreibtisch unterlaufen euch weniger Fehler.

Die Schreibtischleuchte ist der Klassiker der Akzentbeleuchtung: Meist werfen sie ein direktes Licht auf den Schreibtisch und sind ausrichtbar. So könnt ihr die bewegliche Leuchte ganz nach euren Wünschen ausrichten und eventuelle Reflexionen vermeiden.

Die Daphine Tischleuchte von der Marke Lumina steht auf einem Schreibtisch und beleuchtet ein Notizbuch.
Die Daphine LED Tischleuchte von Lumina.

Direkt strahlende Leuchten, sowohl eng abstrahlende Spots als auch breit abstrahlende Fluter, sollten abgeblendet sein oder sich deutlich außerhalb des Blickfeldes befinden.

Beidseitig strahlende Office-Standleuchten oder Pendelleuchten dienen zwei Beleuchtungs-Funktionen: Das direkte Licht dient der Akzentbeleuchtung, der indirekte Lichtanteil unterstützt über die Reflexion an der Decke das Raumlicht. Ein Vorteil gegenüber Deckenleuchten: Die Lichtquelle ist näher an der Arbeitsfläche, der Helligkeitsverlust dadurch geringer.

Zusammenfassung: Das Wichtigste beim Licht im Arbeitszimmer

Ob eigenes Büro oder Homeoffice auf dem Esstisch: Dies sind die wichtigsten Aspekte der Beleuchtung des Arbeitsplatzes:

  1. Sorgt für ausreichend Tageslicht.

  2. Die Allgemeinbeleuchtung sollte gleichmäßig sein und starke Kontraste vermeiden.

  3. Helles, direktes Licht, etwa mit einer Schreibtischleuchte, bildet die Akzentbeleuchtung der Arbeitsflächen.

  4. Neutralweißes oder tageslichtweißes Licht wirkt aktivierend und unterstützt die Konzentration.

  5. Positioniert eure Leuchten so, dass keine Blendung und Verschattung entsteht.