Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Lichtplanung für den Garten

In diesem Jahr fällt der Frühlingsanfang bekanntlich auf den 20. März – höchste Zeit also, sich spätestens jetzt intensiv mit der Gartenplanung bzw. Gartengestaltung zu beschäftigen. Dabei spielt es erstmal überhaupt keine Rolle, ob Sie den Garten neu anlegen oder umgestalten. In beiden Fällen sollten Sie unbedingt an das Licht denken, damit Sie die schönste Zeit des Jahres auch bis in die späten Abendstunden im Freien genießen können. Wie bei der Lichtplanung für den Garten, die immer parallel zur Gartenplanung laufen sollte, dann zudem der Spagat zwischen notwendiger Sicherheitsbeleuchtung und stimmungsvollen Lichtakzenten gelingt, wollen wir in diesem Ratgeber erklären.

Damit der Garten auch noch im Dunkeln perfekt strahlt, ist eine professionelle und frühzeitige Lichtplanung nötig. So wie bei diesem Beispiel, das komplett von den Prediger Lichtberatern geplant wurde. Foto: Prediger

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Eine rechtzeitige Lichtplanung ist die Grundlage für ein optimales Lichtkonzept. Das gilt für drinnen genauso wie für draußen. Schließlich müssen die elektrischen Zuleitungen in das Erdreich gelegt und die Lichtquellen dort positioniert werden, wo sie später die schönsten Lichtakzente setzen können. Wird die neue Beleuchtung dagegen in eine über viele Jahre gewachsene Gartenanlage integriert, ist jede Menge gärtnerisches Geschickt gefragt.

Gartenbeleuchtung sollte Ansprüche an Sicherheit und Ästhetik erfüllen

Bevor die Lichtplanung beginnen kann, müssen einige entscheidende Fragen geklärt werden. Zum Beispiel: An welchen Positionen wird das Licht zu welchem Zweck benötigt? Welche Schutzart müssen die Leuchten haben? Wie hoch soll der Lichtstrom sein? Welche Farbtemperatur ist die richtige? Und wie sollen die Leuchten überhaupt geschaltet werden? Erst wenn diese Fragen beantwortet und die Leuchtenpositionen im Garten festgelegt sind, können die Zuleitungen verlegt und die passenden Leuchten ausgewählt werden. Ob diese sich nun unauffällig in die Vegetation integrieren oder durch ein ins Auge fallendes Design auch tagsüber zum Hingucker werden, hängt vom persönlichen Geschmack sowie von der Umgebung ab. Oberstes Gebot sollte allerdings sein, dass die Außenbeleuchtung einen gleichermaßen hohen Anspruch an die Ästhetik wie an die Sicherheit erfüllt.

Sicherheit steht an erster Stelle: Auf die Schutzart kommt es an

Auch bei Steckdosen ist die Schutzart wichtig.

Die Sicherheit steht bei der Lichtplanung für den Garten natürlich immer an erster Stelle. Schließlich sind die Leuchten das ganze Jahr über den unterschiedlichsten Witterungsbedingungen ausgesetzt. Und überall dort, wo Wasser und Feuchtigkeit auf Elektrizität treffen, wird es gefährlich. Deshalb dürfen im Außenbereich nur Leuchten eingesetzt werden, die mit einer hohen Schutzart ausgestattet sind. Mindestens IP44 sollte es schon sein, je nach Positionierung im Garten sollte die Schutzart eher noch höher sein. Auch bei der Verlegung der Stromkabel weisen Experten darauf hin, dass ausschließlich spezielle Erdkabel zu verwenden und diese mindestens 80 cm tief zu vergraben sind. Zusätzlichen Schutz bieten Leerrohre, in welche die Kabel gelegt werden können sowie Kabelhauben, Ziegelsteine oder ein PVC-Absperrband über dem Kabel.

Spezielle Stromkabel sollten 80 cm unter der Erde verlegt werden

Liegen die elektrischen Zuleitungen in der Erde, wird zudem vermieden, dass herumliegende Kabel im Dunkeln zu gefährlichen Stolperfallen werden. Bei der Neuanlage des Gartens ist es in der Regel kein Problem, die Kabel einen knappen Meter unter der Erde zu verstecken. Dagegen erfordert die Integration von Licht- bzw. Stromquellen in einen komplett bewachsenen Garten allerhöchste Vorsicht. Schließlich gilt es ja, weder fest verwachsene Pflanzen bzw. deren Wurzelwerk zu zerstören. Um aber trotzdem ein neues Lichtkonzept in eine bestehende Anlage zu integrieren, greifen Gartenplaner vor allem auf mobile Strahler oder Bodenleuchten mit Zuleitung zurück. Aber auch die brauchen in der näheren Umgebung in den meisten Fällen einen Stromanschluss. Es sei denn, es handelt sich um Solarleuchten.

Bei der Wegebeleuchtung – hier sind klassische Pollerleuchten im Einsatz – sollte darauf geachtet werden, dass keine unliebsamen Schattenzonen entstehen, in denen eventuell Stolperfallen lauern können. Foto: Prediger

An energiesparenden LED-Leuchten führt längst kein Weg mehr vorbei

Die Planung von Licht im Garten ist anspruchsvoll und erfordert professionelle Hilfe. Zum Beispiel von den Prediger Lichtberatern. In jedem Fall eröffnen sich bei der Gestaltung des Außenbereichs ungeahnte Möglichkeiten, die Vegetation mit Licht perfekt in Szene zu setzen. Zum Beispiel mit mehreren kleinen Lichtinseln und den so entstehenden, effektvollen Hell-Dunkel-Kontrasten, die dem Garten außerdem eine gewisse Tiefe verleihen. Wichtig ist immer, dass das Licht auf gar keinen Fall blendet, die Lichtrichtung vielmehr der Blickrichtung des Betrachters folgt. Zudem empfiehlt sich der Einsatz von energiesparenden LED-Leuchten, die auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt einwandfrei funktionieren, kaum Wärme abgeben und die Pflanzen dementsprechend nicht schädigen. Darüber hinaus senden LED-Leuchten kein UV- und Infrarot-Licht aus, wodurch lästige Insekten angelockt werden.

Damit die Vegetation auf lange Sicht nicht durch die indirekte Beleuchtung gestört wird, empfehlen die Lichtprofis seit einiger Zeit fast ausschließlich LED-Leuchten für den Außenbereich. Foto: Bega

Mit welchen Leuchten gelingt die Lichtplanung für den Garten?

Wege und Treppen werden am besten mit Sockel- bzw. Pollerleuchten illuminiert. Schon allein aufgrund ihrer Größe, der Bauform und der vorrangig direkten Lichtverteilung ist damit eine Blendung nahezu ausgeschlossen. Die Prediger Lichtberater raten hier zu einer möglichst gleichmäßigen Beleuchtung ohne Schattenzonen, damit Unebenheiten und potenzielle Gefahrenquellen nicht übersehen werden. Bodeneinbauleuchten, die das Licht nach oben abgeben, eignen sich dagegen vor allem, wenn Bäume, Sträucher und die Hausfassade akzentuiert werden sollen, während Wandleuchten überwiegend im Eingangsbereich, auf der Terrasse oder an der Garagenfassade zum Einsatz kommen.

Spießstrahler, die sich immer wieder neu positionieren und ausrichten lassen, sind wahre Multitalente, wenn es um die stimmungsvolle Beleuchtung von Büschen, Bäumen und Sträuchern geht. Foto: Prediger

Spießstrahler und Bodenleuchten sind im Außenbereich unverzichtbar

Mit ausrichtbaren (Spieß-)Strahlern lassen sich überall im Außenbereich und sehr flexibel Lichtakzente setzen. Zum Beispiel indem Pflanzen oder Sträucher angestrahlt werden, die das Licht angenehm indirekt über die Blätter reflektieren und dafür sorgen, dass der Garten im Dunkeln plastisch und damit ganz neu erlebbar wird. Abgerundet wird ein professionelles Lichtkonzept für den Garten schließlich mit mobilen Bodenleuchten, die auf der Terrasse, neben der Sitzecke oder mitten auf dem Rasen die Blicke auf sich ziehen. Ganz wichtig ist dabei allerdings, dass die Leuchtmittel der Bodenleuchten nicht sichtbar bzw. hinter mattem Opalglas versteckt sind, das Licht also keinesfalls nicht blendet.

Fazit: Die Außenbeleuchtung sollte immer frühzeitig und professionell geplant werden, damit aus dem Garten eine echte Wohlfühl-Oase wird. Schließlich ist allergrößte Sorgfalt geboten, wenn im Garten Elektroanschlüsse verlegt und Leuchten installiert werden.

Bodenleuchten wie die komplett abgeblendete p.039 LED-Sockelleuchte von prediger.base machen auf der Terrasse, neben der Sitzecke oder am Wegesrand immer eine ausgezeichnete Figur. Foto: Prediger