Beleuchtungskonzept von Prediger und E.ON – Profitipps für Zuhause

Die Deutschen sind Weltmeister beim sparsamen Umgang mit Strom: Laut einer Studie1 von E.ON Energie Deutschland und TNS Emnid löschen 82 Prozent der Deutschen das Licht, wenn sie einen Raum verlassen. Doch kostet unser Stromverbrauch für Licht tatsächlich so viel? In Kooperation mit dem deutschen Energiekonzern E.ON hat das Hamburger Traditionsunternehmen Prediger Lichtberater das ideale Beleuchtungskonzept für eine deutsche Durchschnittswohnung entwickelt. Das Ergebnis: Licht stellt in deutschen Haushalten einen vergleichsweise niedrigen Betrag beim Thema Energieverbrauch.

Kompakt und übersichtlich: So sieht das stromsparende Beleuchtungskonzept von Prediger-Lichtberaterin Beate Grawe aus. Grafik: E.ON

Kompakt und übersichtlich: So sieht das stromsparende Beleuchtungskonzept von Prediger-Lichtberaterin Beate Grawe für eine 4-Zimmer-Wohnung in der Umsetzung aus. Grafik: E.ON

Im Vergleich zu anderen Posten sind 65 Euro2 im Jahr für die perfekte Beleuchtung fast zu vernachlässigen. Auf Platz eins rangiert – bei dreimaliger Nutzung pro Woche – der Wäschetrockner mit knapp 112 Euro pro Jahr. Dicht gefolgt vom Ceran-Kochfeld – wenn einmal täglich gekocht wird – mit etwa 96 Euro3. Stimmungsvolle Beleuchtung muss also nicht teuer sein. Umso schöner, dass richtig eingesetztes Licht in den eigenen vier Wänden maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass wir uns gut fühlen. „Laut unserer E.ON Energie-Studie trägt Licht für mehr als 80 Prozent der Deutschen zum Wohlbefinden bei“, erläutert E.ON-Geschäftsführer Dr. Uwe Kolks.

Stimmungsvolle Lichträume schaffen

Dass sich dieser Wohlfühlfaktor mit dem richtigen Konzept auch noch steigern lässt, weiß Beate Grawe, Lichtberaterin bei Prediger. Mit ein paar einfachen Tipps erhält jeder Raum die richtige Beleuchtung. „ Bei einem guten Lichtkonzept kommt es auf eine ausgewogene Lichtverteilung im Raum an “, so Grawe. „Hierbei erzeugt der Einsatz direkt und indirekt strahlender Leuchten den idealen Effekt.“ Grawe hat für E.ON ein Lichtkonzept für eine Durchschnittswohnung entwickelt, bei dem jedes Zimmer die optimale Beleuchtung für seine Nutzung erhält. Für alle Räume gilt: Die Zeiten, in denen ein Raum mit einer einzigen Lampe ausgeleuchtet wurde, sind lange vorbei, da das schnell ungemütlich wirkt. Kombination und Variation bringen Abwechslung und setzen den Raum in Szene. Die Grundbeleuchtung sollte dimmbar sein, einzelne Bereiche durch zonale Beleuchtung hervorgehoben werden. LED-Technologie spart bis zu 80 Prozent Strom und ist in puncto Lichtintensität und -farbe flexibel einsetzbar.

Akzente setzen im Wohnzimmer

Die ideale Grundbeleuchtung im Wohnzimmer entsteht durch ein warmweißes Licht in Kombination mit indirekter Beleuchtung. Der Wohn- und Essbereich lässt sich mit Lichtakzenten durch Spots gut miteinander verbinden. Spots akzentuieren vertikale Flächen, an der Kochinsel werden beispielsweis Schränke angeleuchtet, im Wohnbereich jeweils ein Regal. Beate Grawe empfiehlt dabei einen Ausstrahlungswinkel von 40 Grad, weil dieser eine diffuse Anstrahlung der Flächen von oben nach unten ermöglicht. Das erleichtert nicht nur die Orientierung, sondern vergrößert den Raum auch optisch. Sollte sich der Esstisch vor einem Fenster befinden, empfiehlt sich eine Pendelleuchte, die die Sicht nach außen nicht behindert. Zwischen den Fenstern strahlt eine LED-Wandleuchte das Licht gleichmäßig und blendfrei nach oben und unten an die Wand und kreiert dabei ansprechende Lichtkegel. Ideal ist eine Montage auf einer Höhe von 1,80 Meter. Standleuchten – neben Sofas und Sesseln platziert – bieten zudem Lichtinseln zum behaglichen Lesen.

Eine ausgewogene Beleuchtung im Wohnzimmer erhöht den Wohlfühlfaktor. Foto: Prediger

Eine ausgewogene Beleuchtung im Wohnzimmer erhöht den Wohlfühlfaktor. Foto: Prediger

Funktional und fokussiert in Küche und Arbeitszimmer

Damit Arbeitsflächen in der Küche oder über einer Kochinsel gut ausgeleuchtet sind, hilft der Einsatz von LED-Aufbaustrahlern, die ein weiches, gleichmäßiges Licht erzeugen. Unterbauleuchten unter den Oberschränken sorgen für ein klares, weißes Licht zum Kochen und Backen. Mindestens ebenso wichtig ist passgenaues Licht am Arbeitsplatz. Hier bietet sich eine LED-Pendelleuchte an, die eine blendfreie, direkt sowie indirekt strahlende Lichtlenkung und eine Beleuchtungsstärke von 500 lx ermöglicht. Das schafft ideale Lichtverhältnisse, um konzentriert arbeiten zu können.

Dezente Entspannung im Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist ein Rückzugsort, in dem der Geist zur Ruhe kommt. Neben einem zentralen Raumlicht kommen hier idealerweise Tischlampen oder – falls an der Wand angebracht – schwenkbare Lichtquellen zum Lesen zum Einsatz. Indirektes Licht ist angenehm, da es nicht blendet. Über oder im Kleiderschrank hingegen lassen sich punktuelle Deckenleuchten und Strahler anbringen, um die Orientierung zu erleichtern. Insgesamt gilt: Energieeffiziente Lampen sind heute von den ehemaligen Glühbirnen kaum noch zu unterscheiden. Vor allem hochwertige LEDs schaffen ideale Lichtverhältnisse, halten lange und verbrauchen wenig Strom. Gut platziert, schaffen Lampen mit den richtigen Leuchtmitteln nicht nur eine entspannte Wohlfühlatmosphäre, es lässt sich mit ihnen sogar sparen.

E.ON_Grafik_Beleuchtungskosten-im-Vergleich

1 Quelle: Repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag von E.ON Energie Deutschland, April 2014
2 Berechnung bei einer durchschnittlichen Brenndauer von 1 Stunde täglich. Quelle: LEXEKON
3 Quelle: E.ON Research

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