Das Plus für Ihren Garten: Unsere 10 Expertentipps für gutes Licht

Der eigene Garten ist für viele Menschen ein liebgewonnener Rückzugsort und eine kleine Wohlfühl-Oase. Hier können sie nach Feierabend entspannen und an den Wochenenden Kraft tanken. Damit der Garten aber auch noch nach Sonnuntergang strahlt, ist ein gutes Lichtkonzept erforderlich. Eines, das für Sicherheit sorgt, Orientierung ermöglicht und trotzdem eine angenehme Atmosphäre schafft. Was erstmal kompliziert klingt, lässt sich eigentlich recht einfach umsetzen. Zumindest dann, wenn Sie die folgenden 10 Expertentipps der Prediger Lichtberater beherzigen. Falls Sie trotzdem noch Fragen haben oder Hilfe bei der Lichtplanung brauchen, können Sie sich aber selbstverständlich auch gern bei uns melden!

Umwerfende Wirkung – auch bei Nacht. Für gutes Licht im Garten, sind die 10 Expertentipps der Prediger Lichtberater Gold wert. Das ist bei diesem Projekt, das von uns geplant wurde, eindeutig zu sehen. Foto: Prediger

1. Je früher das Licht geplant wird, desto schöner ist das Ergebnis

Eines steht fest: Mit der Lichtplanung kann man gar nicht früh genug beginnen. Drinnen nicht, aber erst recht nicht draußen. Schließlich müssen die Stromkabel mindestens 60 cm tief im Boden verlegt und Leuchten zwischen den Pflanzen montiert werden. Am besten bevor alles blüht und grünt. Überlegen Sie sich deshalb rechtzeitig, wo Sie das Licht zur Orientierung brauchen und wo Sie mit Licht Akzente setzen wollen.

2. Verwenden Sie nur Leuchten mit einer ausreichend hohen Schutzart

Wir können es gar nicht oft genug sagen: Im Garten, am Haus und auf dem Balkon – also überall dort, wo die Leuchten mit Feuchtigkeit und Regenwasser in Berührung kommen – dürfen nur Leuchten mit einer ausreichend hohe Schutzart eingesetzt werden. Im überdachten Bereich muss die Schutzart mindestens IP44 betragen. Für Pollerleuchten neben dem Weg empfehlen unsere Lichtexperten die Schutzart IP65. Bodeneinbauleuchten sollten mit IP67 gekennzeichnet sein, Unterwasserleuchten im Teich sogar mit der höchsten Schutzart. Also IP68.

Überall dort, wo Leuchten und Elektrik mit Wasser bzw. Feuchtigkeit in Berührung kommen, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass alle Produkte über eine entsprechend hohe Schutzart verfügen. Foto: Bega

3. Planen Sie ausreichend Stromanschlüsse mit ein

Fest installierte Leuchten werden bei der Montage ja meistens direkt an das Stromnetz angeschlossen. Aber zu einem guten Lichtkonzept gehören immer auch mobile Bodenleuchten und Spießstrahler. Denn sie ermöglichen mehr Flexibilität bei der Lichtgestaltung, was bei einer sich stets verändernden Vegetation ein enormer Vorteil ist. Damit die mobilen Leuchten und Strahler ihren Dienst aber auch verrichten können, wenn es drauf ankommt, müssen im Garten unbedingt genügend Stromanschlüsse vorhanden sein. Die können Sie übrigens nicht nur für die Leuchten, sondern zum Beispiel auch für den Rasenmäher benutzen.

4. Für die Sicherheit: Beleuchten Sie Wege und Treppen gleichmäßig

Auf und neben Gartenwegen lauern im Dunkeln immer wieder Stolperfallen. Deshalb braucht es hier unbedingt ausreichend Licht, damit nach Sonnenuntergang niemand stürzt oder sich verletzt. In erster Linie bieten sich dafür Sockel- und Pollerleuchten, Bodeneinbaustrahler oder Spießstrahler an. Das Licht muss aber so eingesetzt werden, dass es den Weg möglichst gleichmäßig ausleuchtet. Dann werden Unebenheiten oder Stolperfallen garantiert sichtbar und das nötige Maß an Sicherheit ist für alle gewährleistet.

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5. Das Licht darf auf gar keinen Fall blenden

Dieser Ratschlag gilt für drinnen genauso wie für draußen. Denn sobald das Licht blendet, empfinden wir es als störend damit auch als unangenehm. Deshalb sollte Licht immer in Blickrichtung und auf gar keinen Fall auf spiegelnde Oberflächen ausgerichtet sein. Blendung entsteht aber beispielsweise auch durch zu hohe Leuchtdichten, weshalb die Leistung bzw. Lichtstärke der eingesetzten Leuchte ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Unser Tipp: Beleuchten Sie Ihren Garten mit indirektem Licht. Dann blendet nichts und ganz nebenbei entsteht so eine noch viel schönere Atmosphäre.

6. Ein Wechselspiel aus Licht und Schatten wirkt faszinierend

Licht ist im Garten unverzichtbar, gar keine Frage. Aber zu viel Licht wirkt auch im Garten schnell ungemütlich. Deshalb muss die richtige Balance gefunden werden. Und die entsteht vor allem durch das Wechselspiel aus Licht- und Schattenzonen, was wiederum Spannung und Atmosphäre erzeugt. Setzen Sie daher einzelne Pflanzen, Büsche oder Bäume mit Licht in Szene – und lassen Sie ganz gezielt die Stellen daneben dunkel. Dadurch bekommt Ihr Garten zusätzlich viel mehr Tiefe.

Wo Licht ist, sollte auch Schatten sein. Denn erst durch das Zusammenspiel von hellen und dunklen Bereichen entsteht eine spannende Atmosphäre. An Stufen und Treppen muss es aber hell genug sein. Foto: Flos

7. Die Mischung macht‘s: Wir empfehlen einen Leuchten-Mix

Es gibt verschiedene Leuchtenarten für jeweils unterschiedliche Anwendungen im Garten. Zwar sind auch hier der Fantasie bei der Lichtplanung (fast) keine Grenzen gesetzt, dennoch bieten einige Leuchtenarten in bestimmten Anwendungsbereichen natürlich gewisse Vorzüge. Grundsätzlich ist immer eine Kombination aus ortsfesten und mobilen Leuchten ratsam. Boden- und Pollerleuchten werden zum Beispiel hauptsächlich an Wegen, Zufahrten und Terrassengrenzen montiert. Mobile Bodenleuchten und Spießstrahler werden vor allem zwischen der Vegetation platziert, während zum Beispiel einzelne Kugel- oder Korbleuchten auf der Terrasse oder auf dem Rasen als Blickfänger dienen. Mit Wandleuchten und Einbaustrahlern im Vordach lässt sich dagegen die Hausfassade inszenieren, neben dem Hauseingang oder der Terrassentür empfehlen unsere Lichtexperten zur besseren Orientierung vor allem Wandleuchten mit vollständig entblendetem, diffusem Licht.

8. Mobile Leuchten und Strahler sind flexibel einsetzbar

Der Garten verändert sich stetig. Oder besser gesagt, die Vegetation tut es. Um auf die sich ändernden Bedingungen und Anforderungen auch noch im Nachhinein bestmöglich reagieren zu können, empfehlen die Prediger Lichtberater zusätzlich zu den ortfesten, unveränderlichen Leuchten den Einsatz von mobilen Leuchten und (Spieß-)Strahlern. Diese sind zumeist mit einer Stromzuleitung ausgestattet und lassen sich im Handumdrehen neu arrangieren bzw. ausrichten – sofern denn eine Steckdose in der Nähe ist.

Flexibel und clever: Mit mobilen Bodenleuchten und Strahlern wie sie bei diesem Prediger-Projekt Verwendung fanden, lässt sich das Lichtkonzept im Garten schon mit wenigen Handgriffen verändern. Foto: Prediger

9. Ein gut beleuchteter Garten vergrößert optisch den Wohnraum

Auch im Herbst und Winter, wenn es draußen merklich früher dunkel wird, ist gutes Licht im Garten unverzichtbar. Denn mit dem Blick in den beleuchteten Außenbereich erweitert sich der eigene Wohnraum. Zumindest scheint es so. Wo vorher nämlich eine „schwarze Wand“ bzw. spiegelnde Fenster für spürbar mehr Enge sorgten, wirkt der Blick in den beleuchteten Garten plötzlich weit, befreiend und sehr angenehm. Probieren Sie es mal aus!

10. Im Außenbereich geht nichts über LED-Leuchten

Mittlerweile ist die Qualität der LED-Leuchten so gut, dass kaum noch jemand der alten Glühlampe hinterhertrauert. Erst recht nicht, wenn es um die Beleuchtung des Gartens geht. Die Vorteile liegen einfach auf der Hand. Denn LEDs arbeiten energiesparend, sind langlebig und mittlerweile auch immer öfter dimmbar. Beim Einsatz im Freien spricht aber noch ein ganz wichtiger Punkt für LED-Leuchten: Sie sorgen bei Wind und Wetter – die richtige Schutzart vorausgesetzt – für gutes Licht. Denn LED-Leuchten mögen es kühl und sind daher auch bei Schnee und Eis eine gute, weil verlässliche Lichtquelle.

Gut beleuchtete Wege sind in jedem Garten ein Muss! Schließlich soll ja niemand ins Stolpern kommen, wenn er abends durchs Grün streift. Unser Tipp: Verwenden Sie im Garten nur Leuchten mit LED-Technik. Foto: Bega

15. Juni 2017, Christian Buchholz
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