Unverzichtbar und gesund: Licht im Büro und auf dem Schreibtisch

Motivation, Konzentration, Genauigkeit und nicht zuletzt Ausdauer – darauf kommt es neben fachspezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten an jedem Arbeitsplatz an. Und natürlich auch auf gute Augen, denn die werden bei der Arbeit stark beansprucht. Besonders dann, wenn der Arbeitnehmer viele Stunden am Tag vor dem Computerbildschirm sitzt. Ein ausgewogenes, harmonisches Lichtkonzept mit möglichst viel Tageslicht ist deshalb unverzichtbar. Denn es unterstützt dauerhaft das menschliche Wohlbefinden und hilft dabei, Augen- und Kopfschmerzen sowie Ermüdungserscheinungen vorzubeugen.

Gutes Licht am Arbeitsplatz ist wichtig, denn es wirkt stimulierend und fördert so die Konzentrationsfähigkeit. Flexible Schreibtischleuchten wie die String T1 von Rotaliana ermöglichen eine bedarfsgerechte Beleuchtung der Arbeitsfläche. Foto: Rotaliana

Gutes Licht am Arbeitsplatz ist wichtig, denn es wirkt stimulierend und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Flexible Schreibtischleuchten wie die String T1 von Rotaliana ermöglichen eine gute Beleuchtung. Foto: Rotaliana

Wie in anderen Räumen gilt auch für den Arbeitsplatz bzw. das Büro: Die richtige Beleuchtung entsteht durch das Zusammenspiel von Tageslicht, direktem und indirektem Raumlicht sowie individuell einstellbarem Arbeitsplatz-Licht. Dabei ist stets darauf zu achten, dass das Licht auf die jeweils zu leistenden Sehaufgaben abgestimmt sein muss, dass es nicht blendet und richtig angeordnet ist. Außerdem müssen Beleuchtungsstärke, Lichtfarbe und Farbwiedergabe stimmen.

Mehr Motivation und Konzentration durch ausreichend (Tages-)Licht

Generell gilt: Je besser der Arbeitsplatz beleuchtet ist, desto besser ist auch die Sehleistung die dann vollbracht werden kann und desto weniger werden die Augen belastet. Das wiederum geht einher mit besserer Motivation, höherer Konzentrationsfähigkeit und einer geringeren Fehlerhäufigkeit. Eine entscheidende Rolle bei der richtigen Lichtgestaltung am Arbeitsplatz spielt das Tageslicht, das auf den menschlichen Biorhythmus seit jeher einen aktivierenden Einfluss hat. Schließlich regt es dazu an, dass der menschliche Körper Vitamin D bildet.
Gutes Licht ist also gesund. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt und verpflichtet den Arbeitgeber in § 3 der Arbeitsstätten-Richtlinien (ASR) dazu, erforderliche Maßnahmen zu schaffen, um die Gesundheit der Angestellten zu gewährleisten. So muss ein Arbeitsplatz bzw. Schreibtisch, der im optimalen Fall im 90-Grad-Winkel zur Fensterreihe steht, mit ausreichend Tageslicht versorgt werden. Das Verhältnis von Fensterfläche zur Raumgrundfläche sollte demnach mindestens 1:10, bei anstrengenden Sehaufgaben eher 1:5 betragen.

Natürliches Licht ist für ein konzentriertes Arbeiten besonders wichtig, denn es hat eine aktivierende Wirkung. Für künstliches Licht sorgt bei diesem Beispiel die Buquet EB28 von Tecnolumen. Foto: Tecnolumen

Natürliches Licht ist für ein konzentriertes Arbeiten besonders wichtig, denn es hat eine aktivierende Wirkung. Für künstliches Licht sorgt bei diesem Beispiel die edle Buquet EB28 von Tecnolumen. Foto: Tecnolumen

Tageslicht ist unverzichtbar – aber nicht immer ausreichend vorhanden

Die Qualität des Tageslichts ändert sich regelmäßig und ist abhängig von der Tages- bzw. Jahreszeit sowie der aktuellen Witterung. Im Frühjahr und Sommer kann zu viel Tageslicht störende Direkt- oder Reflexblendungen verursachen, die aber durch einen entsprechenden Sonnenschutz am Fenster vermieden werden können. Im Herbst und Winter muss dagegen künstliches Licht das keinesfalls ausreichende Tageslicht kompensieren. Oder anders ausgedrückt: Kunst- und Tageslicht müssen so in Einklang gebracht werden, dass sie sich optimal ergänzen bzw. miteinander harmonieren. Und das funktioniert nur, wenn der Arbeitsplatz mit einem ausgewogenen Lichtkonzept ausgestattet ist, das für eine angenehme sowie blendfreie Grundbeleuchtung sorgt und trotzdem auf individuelle Bedürfnisse und Anforderungen reagieren kann. Doch wie sieht eigentlich ein ausgewogenes Lichtkonzept aus?

Grundbeleuchtung: Direkt oder indirekt, mit Wand- und Deckenleuchten

Ein ausgewogenes Lichtkonzept entsteht dann, wenn in einem Raum mehrere verschiedene Lichtquellen eine gleichmäßige Beleuchtung ergeben. Für den Arbeitsplatz bzw. das Büro bedeutet das: Wand und Deckenleuchten können mit indirekter Lichtverteilung über helle, reflektierende Flächen für eine ausreichende Grundhelligkeit sorgen. Dagegen können Downlights, Deckenaufbauleuchten oder – bei hohen Decken – auch Arbeitsplatzleuchten für die direkte Beleuchtung des Arbeitsplatzes eingesetzt werden. Doch Vorsicht! Direkt strahlende Leuchten sollte nie über, sondern immer seitlich neben dem Schreibtisch platziert werden, damit störende Blendungen oder Spiegelungen gar nicht erst entstehen.

Unverzichtbar und auch noch dekorativ: Schreibtischleuchten

Doch damit nicht genug, um den individuellen Anforderungen an gutes Arbeitsplatzlicht gerecht zu werden, empfiehlt sich zudem der Einsatz einer klassischen Schreibtischleuchte. Der Vorteil dieser Leuchten: Sie lassen sich aufgrund der flexiblen Gelenke fast immer bedarfsgerecht ausrichten, sind im besten Fall dimmbar und liefern dadurch genügend Licht zum Lesen oder Schreiben. Und Schreibtischleuchten wie die klassische Tolomeo von Artemide, die edle Buquet EB 28 von Tecnolumen oder die moderne Roxxane Home LED von Nimbus haben noch einen weiteren positiven Nebeneffekt, denn sie sind nicht nur praktisch und lichtstark, sondern auch äußerst dekorativ.

Die Beleuchtungsstärke auf dem Schreibtisch muss stimmen! Mit der dimmbaren LED-Tischleuchte Roxxane Home von Nimbus gehen Sie diesbezüglich auf Nummer sicher. Foto: Nimbus

Die Beleuchtungsstärke auf dem Schreibtisch muss stimmen! Mit der dimmbaren LED-Tischleuchte Roxxane Home von Nimbus gehen Sie diesbezüglich auf Nummer sicher. Foto: Nimbus

Die Beleuchtungsstärke ist wichtig: Auf den Schreibtisch gehören 500 Lux

Unabhängig von Anzahl und Anordnung der Leuchten im Büro bzw. am Arbeitsplatz muss in jedem Fall die Beleuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche stimmen, um eine dauerhafte Schädigung der Augen zu vermeiden. Für Büroarbeit beträgt sie mindestens 500 Lux, ältere Kollegen oder jene mit Sehschwäche benötigen auch mal zwischen 750 und 1000 Lux. Wichtig ist dabei, dass die Beleuchtungsstärke bzw. Leuchtdichte rund um den Arbeitsplatz nicht zu stark abfällt, das hätte starke Kontraste zur Folge, die das menschliche Auge durch Adaption permanent versuchen würde auszugleichen. Und das wiederum führt ebenfalls zu vermeidbaren Ermüdungserscheinungen.

Fazit: Die optimale Beleuchtung des Arbeitsplatzes ist abhängig vom jeweiligen Arbeitnehmer, dessen Sehleistung sowie der zu verrichtenden Sehaufgabe. Zusätzlich zum Tageslicht sollte in jedem Fall genügend künstliches Licht zugeschaltet werden können, um zu jeder Tages- und Jahreszeit ohne Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen arbeiten zu können. Zusätzlich zur Schreibtischleuchte bedarf es eines ausgewogenen Zusammenspiels mehrerer Lichtquellen.

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