Earth Hour 2017: Eine Stunde ohne Licht als Zeichen für den Klimaschutz

Am kommenden Sonnabend, 25. März, ruft der WWF wieder zur weltgrößten Umweltschutzaktion auf – der Earth Hour 2017. Die Idee dahinter: Als Zeichen für den Klimaschutz soll in tausenden Städten und Gemeinden, an öffentlichen Gebäuden, Sehenswürdigkeiten und in privaten Haushalten für eine Stunde das Licht ausgeschaltet werden. In Deutschland übrigens von 20.30 bis 21.30 Uhr. Die Organisatoren wollen mit der Earth Hour darauf aufmerksam machen, dass im Zeitalter der Urbanisierung insbesondere Städte die größten Chancen bieten, den Klimawandel zu bremsen.

Denn mit etwa 70 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen sind die Städte entscheidende Motoren des Klimawandels, sie bieten deshalb aber auch enorme Möglichkeiten für den Klimaschutz. Vorausgesetzt, in den Städten bzw. bei Ihren Bewohnern findet ein Umdenken und ein damit verbundenes Umlenken statt. „Wenn wir jetzt selbst aktiv werden und der Entwicklung unserer Städte eine neue Richtung geben, können wir das Verschwinden vieler Arten noch verhindern“, glauben die Organisatoren der Earth Hour.

Eine Botschaft für alle: Klimaschutz geht nur gemeinsam

Die Botschaft der Aktion ist eindeutig und soll zum Nachdenken anregen: Klimaschutz geht nur gemeinsam. Deshalb sollen am kommenden Sonnabend zur „Earth Hour 2017“ Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde zeitgleich das Licht ausschalten. Im vergangenen Jahr – bei der zehnten Earth Hour – beteiligten sich bereits über 7.000 Städte und Gemeinden in 178 Ländern der Erde an der Veranstaltung des World Wide Fund For Nature (WWF). In Deutschland waren es allein 241. In diesem Jahr sollen die Zahlen erneut überboten werden. Und die Chancen stehen gut, dass dieses Vorhaben gelingt. Denn bislang wollen sich laut offiziellen Angaben des WWF schon über 300 deutsche Städte und Gemeinden an der Earth Hour beteiligen.

Millionen Menschen sind Teil der Earth Hour 2017

Zur Geschichte: Aus der ersten Earth Hour, bei der im Jahre 2007 etwa 2,2 Millionen australische Haushalte das Licht für eine Stunde ausschalteten, ist in den zurückliegenden elf Jahren ein globales Event geworden, an dem sich immer mehr Menschen, Institutionen, Unternehmen und Städte bzw. Gemeinden beteiligen. Bereits im zweiten Jahr wurde die Klimaschutz-Idee von Australien aus in 370 Städte, 35 Länder und 18 Zeitzonen exportiert. Dank wachsender medialer Präsenz und einem stärkeren, allgemeinen Bewusstsein für den Klimawandel wurde die Earth Hour schnell zur größten Umweltschutzaktion, die es je gab. Die Aktion motiviert in jedem Jahr Millionen Menschen auf der ganzen Welt dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – oftmals sogar über die eine Stunde hinaus.

Weitere Informationen zur Earth Hour finden Sie übrigens hier.

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