Lexikon

Downlight

Downlights sind kompakte, zur Deckenmontage vorgesehene Leuchten mit einer runden oder eckigen Öffnung. Sie strahlen ihr Licht nach unten ab und erzeugen so auf Boden oder Wand einen Lichtkegel. Es gibt sie als Aufbau- oder Einbauvariante. Wird die Leuchte in eine Decke eingebaut, so sind nur ihr Lichtschein und die Austrittsstelle sichtbar, nicht aber der Leuchtenkörper. Downlights werden mit unterschiedlicher Lichtverteilung angeboten. Wie breit die Leuchte strahlt, hängt mit der Größe des Ausstrahlungswinkels zusammen.

Bei flächig strahlenden Leuchtmitteln wie zum Beispiel Kompaktleuchtstofflampen oder bei hervorstehenden Lichtquellen, kann es zu unerwünschter Blendung kommen. Die Darklightreflektor-Technik reduziert bei gleichem Abblendwinkel die Blendwirkung. Das Leuchtmittel sitzt versenkt in einem Reflektor, bevor man es nicht direkt erkennen kann, erfolgt auch keine Blendung. Um bei Downlights mit Halogenlampen eine Reduzierung der Blendung zu erreichen, sollten Reflektoren zum Einsatz kommen. Das Leuchtmittel kann wahlweise auch etwas in die Leuchte eingezogen sein. Damit wird ein ausreichender Abschirmwinkel und ein höherer Sehkomfort erreicht. Kardanisch gelagerte (also schwenkbare) Leuchtmittel haben meist einen Aufsatzring, der die Lampe abschirmt und eine Blendung verhindert.
Um die Aufbauhöhe bzw. Einbautiefe von Downlights zu minimieren, werden Leuchtmittel seitlich eingesetzt oder mehrzellige Reflektoren verwendet. Eine Entblendung von 30° sollte gerade bei hohen Lichtleistungen gewährleistet sein.

Bei der Planung von Downlights, die unbedingt vor Baubeginn gemacht werden sollte, muss nicht nur ein besonderes Augenmerk auf die Abstände zur Wand, die Abstände der einzelnen Leuchten zueinander sowie zur Eckpositionierung gelegt werden, sondern zusätzlich ist auch auf den Einbau und die technische Sicherheit zu achten.

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