Lexikon

Blendung

Blendung oder auch Überbelichtung bezeichnet eine durch zu hohe Helligkeiten ausgelöste optische oder visuelle Störung und eine damit einhergehende visuelle Überforderung. Blendung entsteht also dadurch, dass die Lichtintensität die Anpassungsfähigkeit des Auges übermäßig strapaziert. Die Folge ist eine Verminderung der Sehleistung. Es wird unterschieden in physiologische Blendung, also der messbaren Beeinträchtigung der Sehleistung, und psychologischer Blendung, das heißt, der nicht messbaren Beeinträchtigung des Sehkomforts. Es gibt zwei Arten von Blendung: Direktblendung entsteht durch Leuchten oder Flächen mit einer zu hohen Leuchtdichte, Reflexblendung entsteht indirekt durch Reflexionen bzw. Spiegelungen auf glänzenden Oberflächen. Blendung kann vermieden werden, wenn die Lichtquelle unter bestimmten Winkeln zum Beobachter durch lichtstreuende oder lichtlenkende Elemente abgeschirmt wird.

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