Ratgeber: So beleuchten Sie jeden Gartenweg funktional und dekorativ

Im Dunkeln lauern auf und neben dem Gartenweg immer wieder Stolperfallen und Unebenheiten. Mit dem richtigen Licht von Sockel- und Pollerleuchten, Spießstrahlern und Bodeneinbauleuchten gehen Sie auch nachts sicher durch Ihren Garten. Doch welche Leuchtenart eignet sich für welche Situationen?

asdjhasgdjhasd. Foto: Flos

Schotter, Naturstein oder Asphalt: Gartenwege heben sich bei Tageslicht optisch sehr gut von Grünflächen ab. Damit sie das auch nachts tun, sind gute Wegeleuchten wie die Pollerleuchte 45 ADJ von Flos nötig. Foto: Flos

Irgendwann ist selbst die schönste Gartenparty vorbei und die Gäste gehen heim. Spätestens jetzt zahlt sich ein durchdachtes Lichtkonzept mit gut beleuchteten Gartenwegen aus  – damit niemand stolpert oder ins Straucheln gerät. Licht an Wegen ist notwendig zur Sicherheit und Orientierung, es kann bei richtiger Planung aber genau wie die Leuchte selbst auch als dekoratives Element eingesetzt werden. Denn in Verbindung mit Sträuchern, Bäumen und Büschen entsteht in den Abendstunden eine besonders angenehme Atmosphäre.

Licht hilft bei der Orientierung und sorgt für Sicherheit auf dem Weg

Oberste Maxime bei der Beleuchtung von Wegen rund ums Haus und im Garten: Achten Sie beim Kauf der Außenbeleuchtung stets darauf, dass alle Leuchten über eine dem Einsatzort entsprechende Schutzart verfügen, damit weder Schmutz noch Regenwasser den Leuchten etwas anhaben können. So haben Sie viel länger Freude an Ihren Gartenleuchten. Für Sockel-, Wege- und Pollerleuchten empfehlen Experten daher mindestens die Schutzart IP54, idealerweise sogar IP55 bzw. IP65. Dann leisten die Leuchten auch bei Regen, Wind und Schnee sicher ihren Dienst. Die Fertigungsqualität ist aber das Eine, auch in puncto Lichtwirkung gibt es natürlich einige Punkte zu beachten. Denn das Licht am und auf dem Weg darf nicht blenden. Deshalb raten die Prediger Lichtberater gern zum Einsatz von Pollerleuchten mit einer Höhe zwischen 50 bis maximal 120 Zentimetern. Pollerleuchten werden selbstverständlich neben dem Weg montiert und dienen in erster Linie zur funktionalen, direkten und blendfreien Beleuchtung von Wegen. Sie können das Licht aber auch rundherum abstrahlen und setzen dann nicht nur den Weg, sondern auch die daneben platzierten Grünflächen bzw. Pflanzen perfekt in Szene.

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Klassisch, aber vor allem sehr lichtstark: Die abgeblendeten Garten- und Wegeleuchten von Markenhersteller Bega machen einfach an jedem Weg und in jedem Garten eine ausgezeichnete Figur. Foto: Bega

Pollerleuchten – die Alleskönner für jeden Gartenweg

Unser Tipp: Achten Sie bei der Installation von Pollerleuchten in jedem Fall darauf, dass die Zuleitungen im Boden verschwinden. Das sieht nicht nur erheblich besser aus, dadurch verschwinden außerdem potenzielle Gefahrenquellen im Erdreich. Abhängig von der Höhe und Lichtstärke der Poller- bzw. Wegeleuchten ist außerdem, in welchem Abstand zueinander die Leuchten installiert werden. Ziel sollte es immer sein, den Weg gleichmäßig zu beleuchten. Denn nur so werden Unebenheiten und Stolperfallen wirklich sichtbar, der Gartenspaziergang also noch sicherer. Sind die Abstände zwischen den Wegeleuchten dagegen zu groß, entstehen schnell unliebsame Schattenzonen. Das birgt Gefahren, irritiert die Augen und beeinträchtigt dadurch Sicherheit und Orientierung. Kommen die Poller- beziuehungsweise Pfeilerleuchten dagegen an der Einfahrt zum Einsatz, sollten diese eine bestimmte Größe aufweisen, damit Sie auch beim Befahren des Grundstücks mit dem Auto stets sehr gut sichtbar sind – sprich: mindestens 120, in Einzelfällen sogar 150 Zentimeter. Übrigens: Auch an Treppen und Hauseingängen können Pollerleuchten für ausreichend Licht sorgen.

Der Kunde hat die Qual der Wahl: Alternativen zu den Poller- und Sockelleuchten

Wie so oft gibt es auch bei der Beleuchtung von Gartenwegen und Zufahrten scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten. Eine Vielzahl an Leuchten, Formen und Farben in Verbindung mit den unterschiedlichsten Funktionen eröffnen bei der Gartengestaltung ungeahnte Optionen. Wer eine Alternative zu den beliebten Sockel- und Wegeleuchten sucht, kann seinen Gartenweg auch mit Spießstrahlern oder Bodeneinbauleuchten ins richtige Licht rücken. Beide Leuchtenarten geben das Licht im Gegensatz zu den bislang erwähnten Sockel- oder Pollerleuchten indirekt an die Umgebung ab – indem sie idealerweise die an den Weg angrenzenden Pflanzen, Sträucher und Büsche beleuchten. Anders als Pollerleuchten, nehmen sich aber Spießstrahler und Bodeneinbauleuchten bei der Gartengestaltung vollkommen zurück. Versteckt zwischen oder unter dem Grün am Wegesrand, lassen sie nur das Licht für sich sprechen und erzeugen dadurch eine besonders wohltuende Gartenatmosphäre.

Vorteil Flexibilität: Wie Sie Spießstrahler für die Wegebeleuchtung einsetzen

asgdjhasgjhad. Foto: Prediger

Mobile LED Spießstrahler P.32.16 von Prediger.

Das große Plus der Spießstrahler ist ihre enorme Flexibilität. Schließlich lassen sie sich mit wenigen Handgriffen immer wieder neu arrangieren und – sofern der Leuchtenkopf auch noch dreh- oder schwenkbar ist – jederzeit wunschgemäß ausrichten. Zweifelsohne lassen sich mit Hilfe von Spießstrahlern beeindruckende Lichtakzente am Wegesrand setzen, ohne dass dabei die Leuchte als solche überhaupt wahrgenommen wird. Ähnlich verhält es sich übrigens auch mit Bodeneinbauleuchten an Wegen. Sie sollten ebenfalls neben oder unter Bäumen, Büschen, Sträuchern und Pflanzen montiert werden, so dass die Lichtquelle vom satten Grün verdeckt ist und das Licht indirekt, aber blendfrei über die Reflexionen an den Blüten und Blättern an die Umgebung abgeben wird.

Wie immer gilt auch bei der Wegebeleuchtung: Um nicht nur ein eine wohlige, optisch ansprechende, sondern vor allem auch nachhaltige Wegebeleuchtung im Garten zu realisieren, sollten Sie ausschließlich auf moderne LED-Leuchten setzen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

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