Das richtige Licht am Esstisch
Essen sollte nicht nur satt machen, sondern ein Genuss sein. Dabei ist nicht nur wichtig, was wir essen, sondern auch, wie. Das richtige Licht am Esstisch kann eine entspannte Atmosphäre beim Essen fördern.
Es stimmt: Essen ist in erster Linie lebensnotwendig. Und doch ist es mehr als das: Essen ist Genuss, es ist Geselligkeit. Das Licht im Esszimmer kann das unterstützen – wenn es denn gut geplant ist.
Den Esstisch richtig beleuchten: Allgemeine Tipps & Tricks
Einige allgemeine Tipps sorgen dafür, dass das Licht am Esstisch besser wird:
- Lichtfarbe: Warmweißes Licht, besser noch extra-warmweiß (2700 K), schafft eine gemütliche und entspannte Atmosphäre.
- Lichtcharakteristik: Direktes Licht sorgt für lebendige Stimmung und lässt leicht eine Lagerfeueratmosphäre entstehen. Am besten ist es dimmbar und passt sich so den aktuellen Anforderungen an.
- Farbwiedergabe: Das Auge isst mit. Und damit euer Essen gut aussieht, ist die Farbwiedergabe wichtig. Der CRI eurer Leuchten sollte über 90 liegen, damit Farben nicht unnatürlich verfälscht werden.
- Bonus-Tipp: Wenn in der Küche und am Esstisch ähnliches Licht herrscht, gibt es keine Überraschungen durch Farbabweichungen zwischen Topf und Teller.
Wichtig für das Lichtkonzept: Architektur und Möblierung
Wie das Licht am Essplatz geplant werden muss, hängt in erster Linie von der Architektur ab. Eine Tafel in einem separaten Esszimmer braucht eine andere Planung als der Essplatz in einer größeren Küche. Auch die Möblierung ist entscheidend: Ist der Tisch rund oder länglich? Welche Oberflächen haben Möbel, Wände, Decke und Boden? Je mehr Infos ihr habt, desto besser könnt ihr planen.
Die offene Küche
Moderne Architektur setzt häufig auf offene Raumstrukturen. Offene Wohnküchen, bei denen Koch-, Ess- und Wohnbereich ineinander übergehen, sind nicht mehr selten. Für euer Lichtkonzept heißt das: Denkt angrenzende Bereiche und eingenommene Perspektiven mit. Weder sollen Küche oder Wohnzimmer im Dunkeln verschwinden, noch wollt ihr vom Küchenlicht geblendet werden.
Offene Küche mit Essbereich: Deckenbeleuchtung mit p.011 ausrichtbaren LED-Deckenstrahlern von prediger.base sowie TR747 Pendelleuchten von Tom Rossau und p.141 Akkuleuchte von prediger.base über bzw. auf dem Esstisch.
Das Esszimmer als eigener Raum
Mittlerweile eher selten, hat das separate Esszimmer heute ein fast mondänes Flair. Neben der Akzentbeleuchtung der Tafel will der komplette Raum geplant werden, sprich: Allgemeinbeleuchtung und dekorative Beleuchtung. Wandleuchten können eine klassische Atmosphäre unterstützen, wie in anderen Räumen sind Strahler und Downlights eine Option, die Standleuchte in der Ecke oder die Tischleuchte auf dem Beistelltisch können dekorative Wunder wirken.
Das kombinierte Wohn- und Esszimmer
Der moderne Kompromiss: Krach, Hektik und Gerüche bleiben in der Küche, gleichzeitig müsst ihr nicht auf großzügige, offene Räume verzichten. Das Licht sollte die unterschiedlichen Bereiche strukturieren und die jeweilige Nutzung unterstützen. Am besten gelingt das durch die Kombination verschiedener Lichtquellen mit variantenreicher Lichtcharakteristik.
Die Küche mit integriertem Essplatz
Wenn der Esstisch Teil der Küche ist, muss auch das Licht auf die Allgemeinbeleuchtung im Raum abgestimmt sein. Außerdem sollte in eure Überlegungen einfließen, wie variabel der Standort des Küchentischs ist: Ein frei beweglicher Tisch mit Stühlen braucht tendenziell eine flexiblere Beleuchtung als ein fest montierter Tresen.