Tipps und Tricks für das Lichtkonzept im Ankleidezimmer Mode-Oase dank der richtigen Beleuchtung
Es ist ein textiler Einrichtungstraum: eine Garderobe in einem separaten Raum. Eine besondere Rolle spielt hier die Beleuchtung. Denn sie muss nicht nur atmosphärisch stimmig sein: Gerade die Anforderungen an die Funktionalität sind hoch. Schließlich sollen Anzug, Hemd und Kostüm vor allem außerhalb des Ankleidezimmers gut aussehen. Das richtige Licht kann helfen, böse Überraschungen zu vermeiden. Die wichtigsten Tipps:
- Kombinieren Sie unterschiedliche Lichtsysteme
- Nutzen Sie Lichtleisten unterhalb der Regalböden
- Achten Sie auf Farbwiedergabe und Lichtfarbe
Unterschiedliche Lichtsysteme im Zusammenspiel
Genau wie in der Küche und im Wohnzimmer setzt sich auch im Ankleidezimmer die Beleuchtung aus Allgemeinbeleuchtung, Akzentbeleuchtung und dekorativer Beleuchtung zusammen. Nicht selten müssen im Ankleidezimmer sämtliche Lichtaufgaben von der künstlichen Beleuchtung erfüllt werden: Der Raum wird vor allem durch Schränke und viel Stauraum geprägt. Für Fenster bleibt meist wenig Platz, der klassische „begehbare Kleiderschrank“ muss sogar komplett ohne Tageslicht auskommen.
Eine solide Allgemeinbeleuchtung sorgt für Orientierung. Je nach Raumhöhe bieten sich hierfür Einbauleuchten, Deckenleuchten oder Pendelleuchten an. Hinzu kommen weitere Lichtquellen, die gezielt Akzente setzen und die Schrankinhalte optimal organisieren, etwa Deckenstrahler oder Lichtleisten. Indirekte Lichtquellen, die die Kanten der Architektur und Möblierung betonen, wirken strukturierend und blickführend. Darüber hinaus haben Sie eine dekorative Funktion.
Lichtleisten unterhalb der Regalböden sorgen für schattenfreie Ausleuchtung
Die LED-Technologie hat die Beleuchtung revolutioniert: Die modernen Leuchtmittel erzeugen weniger Hitze, ihre kompakte Bauweise ermöglicht flache Formen. Schlanke Lichtleisten oder Strahler im Miniaturformat sind problemlos möglich – und genau hiervon profitiert ein Ankleidezimmer enorm.
Das ideale Lichtkonzept für ein Ankleidezimmer vermeidet dunkle Ecken und erreicht alle Punkte des Raumes. So können sich alle Kleidungsstücke komfortabel präsentieren. Beleuchtungssysteme wie dimmbare Lichtleisten oder kompakte Spots sind in den Schrank oder das Regal integriert. So geben Sie ihr Licht blendfrei auf die Garderobe ab. Während Sie sich bei einer zentralen Deckenleuchte selbst im Licht stehen können, ist das Licht solcher Installationen schattenfrei. Bewegungs- und Türsensoren sorgen für den nötigen Komfort. Ein zusätzliches Plus ist die lange Lebensdauer von LED-Leuchtmitteln: Bis Ihre Leuchten nicht mehr leuchten, werden Sie viele Modetrends kommen und gehen sehen.
Achten Sie auf Farbwiedergabe und Lichtfarbe
Beim Licht am Kleiderschrank und an der Garderobe kommt es auf eine gute Farbwiedergabe und die richtige Lichtfarbe an. Schließlich sollen Muster, Farben und Stoffe auf Anhieb gut erkennbar sein. Der so genannte Colour Rendering Index (CRI) drückt die Qualität der Farbwiedergabe aus: Je näher der Wert am Maximum 100 ist, desto natürlicher wirken die Farben unter dem Licht eines Leuchtmittels. Die Beleuchtung für den Schrank sollte einen CRI von mindestens 90 haben.
Gleichzeitig ist der CRI für bestimmte Lichtfarben definiert: Ein Kleid wirkt im warmweißen, rötlichen Licht des Sonnenuntergangs anders als beim tageslichtweißen Mittagslicht mit seinen ausgeprägten Blauanteilen. Auch das sollten Sie bei der Wahl Ihrer Lichtquellen im Ankleidezimmer bedenken. So gibt es nach der Garderobenwahl keine bösen Überraschungen.
Moderne LED-Leuchtmittel erreichen den benötigten CRI-Wert mühelos. Bei einigen Leuchten ist auch die Lichtfarbe variabel. Selbst für verschiedene Fassungen wie GU10, E27 oder E14 sind smarte LED-Leuchtmittel mit einstellbarer Farbtemperatur erhältlich. Eine sichere Wahl ist meist ein Leuchtmittel mit der Lichtfarbe Warmweiß extra (2700 Kelvin) – hierzulande die mit Abstand beliebteste Lichtfarbe in Privaträumen.