„Tolle Nachwuchskünstler“: Sebastian Brink als Jury-Mitglied des Design Plus Wettbewerbs

Eine Vielzahl von innovativen Produktideen aus dem Bereich Licht und Gebäudetechnik lagen der Fachjury des diesjährigen Design Plus Wettbewerbs vor. Nur die klügsten Konzepte zur Verbindung von Design und Technik wurden ausgezeichnet. Dafür haben sowohl Aussteller der Light + Building als auch Studierende und Absolventen ihre Ideen eingereicht. Dieses Mal saß auch Geschäftsführer Sebastian Brink in der Jury, der von den vielen, neuen Kreationen begeistert war.

Jury Design Plus Wettbewerb
Gemeinsam mit fünf weiteren Juroren sichtete Sebastian Brink die Produkteinreichungen. Foto: Christoph Jakob

Am 16. Januar ist der Geschäftsführer von Prediger Lichtberater mit vier weiteren Experten aus dem Bereich Licht- und Gebäudetechnik und dem Präsidenten des Rats für Formgebung zusammengekommen und bildete gemeinsam mit Ihnen die diesjährige Fachjury für den Design Plus Award. Der Wettbewerb wird vom Rat der Formgebung und der Messe Frankfurt ausgeschrieben. Alle prämierten Produkte werden in einer eigens dafür konzipierten Ausstellung an prominenter Position auf der Light + Building gezeigt, die jüngst auf den September 2020 verschoben wurde.

„Wenn man seine Aufgabe als Jurymitglied ernst nimmt, dann ist eine gründliche Vorbereitung gefragt, um sich mit den Produktideen vertraut zu machen und letztendlich eine fundierte Einschätzung abzugeben“, erzählt Sebastian Brink. Einen ganzen Tag lang setzten sich die Juroren in Frankfurt zusammen, um die neuen Produktideen zu sichten und einzuordnen.

Auszeichnung aufstrebender Talente

Zusätzlich wird ein Nachwuchspreis verliehen, der mit 5.000 Euro dotiert ist. „Für Studierende ist der Design Plus Wettbewerb eine großartige Chance, um mit Herstellern in Kontakt zu kommen und ihren Ideen Sichtbarkeit zu verschaffen“, erklärt Sebastian Brink. Schließlich wisse er aus eigener Erfahrung, dass die Vermarktung der Produkte das Schwierigste sei. Neben dem Geschäftsführer von Prediger Lichtberater bestand die Jury aus Lutz Dietzold, dem Präsidenten des Rats für Formgebung, Oliver Jahn, Chefredakteur der AD Architectural Digest, Julia Knaak, Architektin der Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten, Stefan Hillenmayer, Director ID Realization bei designaffairs und Sandra Rohlf, die Projektleiterin der Lichtplanung der Schatte Gruppe ist und gleichzeitig auch das Leuchtenhaus in Lübeck leitet.

Die Zusammensetzung der Jury war damit ebenso facettenreich wie die eingereichten Produkte. Insgesamt gab es 177 Einreichungen von Ausstellern und 70 aus dem Bereich Nachwuchs. Letztere haben Sebastian Brink besonders gut gefallen: „Das Talent einiger Nachwuchskünstler hat mich wirklich überrascht. Es gab viele spannende Ideen und frische Ansätze, um Licht und Leuchten als Kunstobjekte in Szene zu setzen.“ Inzwischen stehen auch schon die Gewinner des Wettbewerbs fest: So darf sich beispielsweise der italienische Hersteller Artemide über eine Auszeichnung der Discovery Vertical 140 und der Calipso Linear 120 Stand Alone freuen. Auch das Team von Serien Lighting hat Grund zur Freude, denn das Modell Reflex² wird ebenfalls prämiert. Außerdem gehören die bekannten Hersteller Luceplan und mawa zu den Gewinnern. Für die Kategorie Design Plus Nachwuchs 2020 teilen sich drei aufstrebende Designer das Preisgeld.

Für Sebastian Brink war es eine Ehre, als Jurymitglied mitwirken zu dürfen. Er findet es wichtig, interessierten Besuchern der Light + Building im kommenden September mit der Auszeichnung Orientierung zu geben: „Der Preis ist wie ein Pfad, der hilft, einen Überblick zu bekommen und gleichzeitig exzellenten Produkten zu mehr Aufmerksamkeit verhilft“, meint der Prediger-Geschäftsführer.

Zum Seitenanfang