Wenn’s mehr sein soll als gutes Licht: Tischleuchten und Standleuchten mit Stil

Tischleuchten und ihre größeren Geschwister, die Standleuchten, sind nicht nur unverzichtbar für ein ausgewogenes Lichtkonzept, sie setzen auch ein gestalterisches Statement. Ein paar besondere Empfehlungen haben wir hier für Sie gesammelt.

Alleskönner: Die Standleuchte Sento Terra von Occhio verfügt über zwei Leuchtenköpfe, der Up- und Downlight-Anteil lässt sich individuell steuern. (Foto: Occhio)

Zugegeben: Es ist wahrscheinlich schwer, eine Wohnung zu finden, in der eine Wagenfeld nicht gut aussieht. Dennoch ist das Design der Leuchten immer der letzte Schritt auf dem Weg zum individuellen Lichtkonzept. Wichtiger ist, dass das Licht und seine Charakteristik stimmen. Und selbst dann sollte das Leuchtendesign zu Einrichtung und Architektur passen und nicht umgekehrt. Aber auch mit diesem Wissen im Hinterkopf gibt es die ein oder andere Empfehlung, die wir Ihnen geben können.

Schreibtischleuchten: Designte Funktionalität

So ist der heimische Schreibtisch einer der klassischen Einsatzorte für Tischleuchten. Hier kommt ihre Stärke zum Tragen, Licht zielgerichtet und auf kurzem Wege auf eine Fläche zu bringen. Dementsprechend vielfältig ist die Auswahl, vom eher funktionalen Helligkeitslieferanten bis hin zum aufwändig designten Hingucker. Im Idealfall ist Ihre Schreibtischleuchte beides, wie etwa die Talak aus dem Hause Artemide.

Flexibler Lichtkünstler: Die Roxanne von Nimbus gibt es in zahlreichen Varianen, hier abgebildet die Schreibtischleuchte Office. (Foto: Nimbus)

Wenn Sie mit Blick auf das Licht ein wenig mehr Flexibilität am Arbeitsplatz brauchen, bekommen Sie diese mit einer Roxxane von Nimbus: Die Leuchte gibt es in zahlreichen Variationen für verschiedenste Anwendungen, die Roxanne Office ist die Schreibtisch-Ausgabe der Serie – und dank des beweglichen Arms haben Sie Ihr Licht immer da, wo Sie es brauchen.

Dekorative Lichtobjekte für das Wohnzimmer

Im Wohnzimmer erfüllen Tischleuchten in der Regel eine andere Funktion: Sie dienen hier oft als dekorative Lichtobjekte. Dass sie dabei nicht blenden dürfen, versteht sich von selbst. Leuchten wie die Gregg von Foscarini , die ihr Licht diffus freistrahlend abgeben, sind hierfür prädestiniert.

Dekoratives Lichtobjekt: Forscarini hat mit der Gregg Tavolo eine Tischleuchte im Programm, deren angenehm diffuses Licht zu überzeugen weiß. (Foto: Foscarini)

Extravaganter ist die Musa des spanischen Herstellers Vibia : Ein kugelförmiger Diffusor aus Aluminium ist geschickt hinter mundgeblasenem Opalglas versteckt und wird von den konkaven Kurven der Schale umschlossen. Die asymmetrische Anordnung sorgt nicht nur für eine besonders schöne und stimmungsvolle Lichtverteilung, sondern lässt dieses faszinierende und fragil scheinende Lichtobjekt auch viel lebendiger wirken.

Standleuchten können auch zur Grundbeleuchtung beitragen

Standleuchten können im Wohnzimmer sowohl der Akzentbeleuchtung dienen als auch über indirektes Licht zur Grundbeleuchtung beitragen – ein typisches Einsatzgebiet für Deckenfluter. Fast schon einen Alleskönner bekommt man mit der Sento Terra von Occhio : Die Leuchtenköpfe lassen sich drehen, per Gestensteuerung lassen sich der indirekte Uplight- und der direkte Downlight-Anteil variieren. Mit 1,80 Metern ist die Lichtquelle hoch genug, dass sie für die meisten über Augenhöhe ist und damit nicht blendet.

Kreative Lösung: Eine Leuchte mit vertikaler Lichtabgabe wie die Ypsilon von Belux erlaubt eine platzsparende indirekte Raumbeleuchtung über Wände oder helle Vorhänge. (Foto: Belux)

Doch nicht immer steht die Decke als Reflexionsfläche zur Verfügung – in manchen Wohnungen ist sie zu hoch, in manchen zu dunkel, um genug Licht reflektieren zu können. Eine kreative Lösung ist hier eine Stehleuchte mit vertikaler Lichtabgabe wie die Ypsilon von Belux : Die elegante, emporstrebende Form erlaubt einen geringen Platzbedarf bei gleichzeitig großflächiger Wandbeleuchtung - ideal für kleine Räume, Nischen und einen flexiblen Lichtbedarf.

Bogenleuchten schaffen Lichtinseln

Egal ob über die Wand oder die Decke: Das weiche, diffuse Licht leuchtet den Raum gleichmäßig und ohne extreme Schattenbildung aus. Was indirektes Licht daher nicht gut kann: Lichtinseln bilden. Hier wissen Bogenleuchten zu überzeugen, Standleuchten, durch deren bogenförmig geschwungenen Korpus die Lampe ihr Licht gerichtet und direkt von oben wirft. Dieses Licht kennt man von Pendelleuchten, die aus gutem Grund sehr beliebt sind. Bogenleuchten bieten sich für den Esstisch an, aber auch beim Wohnzimmertisch können sie eine Lagerfeueratmosphäre schaffen.

Die Arco von Flos ist der Klassiker unter den Bogenleuchten. Die Leuchte gibt es wahlweise mit fest verbautem LED-Modul oder einer E27-Fassung. (Foto: Molteni/Flos)

Ein Klassiker unter den Bogenleuchten ist die 1962 designte Arco von Flos . Und die Bezeichnung „Schwergewicht“ ist bei ihr nicht nur bildlich zu verstehen: Die Leuchte mit dem Fuß aus massivem Marmor bringt über 60 Kilogramm auf die Waage. Die Arco gibt es mittlerweile auch mit fest verbautem LED-Modul, alternativ mit einem E27-Gewinde für auswechselbare Leuchtmittel.

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