German Design Award 2017: Gold geht wie schon im Vorjahr an Occhio

Die Spannung war groß, aber heute hat der Rat für Formgebung endlich das große Geheimnis gelüftet. Der German Design Award 2017 in Gold geht in der Kategorie „Excellent Product Design Lighting“ erneut an Occhio. Aber auch andere Hersteller aus dem Prediger-Portfolio dürfen sich über die eine oder andere Auszeichnung freuen – darunter sind so klangvolle Namen wie LDM, Serien Lighting, Licht im Raum oder Molto Luce. Bis zur Preisverleihung am 10. Februar 2017, die wieder am Eröffnungstag der Messe „Ambiente“ in Frankfurt/Main stattfindet, müssen sich alle Gewinner zwar noch ein wenig gedulden, gefeiert werden darf aber jetzt auch schon mal ein wenig.

Occhio-Mito-Pendelleuchte-1

Die höhenverstellbare Pendelleuchte Mito von Occhio kommt zwar erst im kommenden Frühjahr auf den Markt, wurde aber schon jetzt mit dem German Design Award 2017 in Gold ausgezeichnet. Fotos (2): Occhio

Ein Name findet sich gleich mehrfach in der diesjährigen Siegerliste: Occhio. Der Premium-Hersteller aus München hat einmal mehr auf ganzer Linie abgeräumt und ist gleich mit vier Leuchten-Neuheiten in der prominent besetzten Gewinnerliste vertreten. So überzeugte vor allem das innovative Decken- und Pendelleuchten-System Mito, das damit schon vor der Markteinführung mit einem der begehrtesten Designpreise bedacht wurde – dem German Design Award 2017 in Gold.

Mito von Occhio erhält die Gold-Auszeichnung in der Kategorie Lighting

Das Strahlersystem Luì von Occhio.

Das Strahlersystem Luì von Occhio.

Bereits im Juli dieses Jahres nahm die hochkarätig besetzte, internationale Expertenjury alle Einreichungen für den German Design Award 2017 genauestens unter die Lupe. Nach einer echten Marathon-Sitzung wurden schließlich alle Produkte und Hersteller, die mit wegweisenden Produkten die Designlandschaft in Deutschland prägen, mit den jeweiligen Auszeichnungen bedacht. Occhio räumte mit seiner Mito-Leuchte in der Kategorie „Lighting“ zum zweiten Mal in Folge einen German Design Award in Gold ab, nachdem die Leuchten-Serie Leì im vergangenen Jahr der ganz große Gewinner war. Das Mito-System, das erst 2017 auf den Markt kommt, besteht aus zirkularen Leuchten in unterschiedlichen Durchmessern, die eine ganz besondere Lichtarchitektur im Raum möglich machen und gleichzeitig mit berührungsloser Gestensteuerung, Up-/Down-Fading sowie der einmaligen Höhenverstellung einen unglaublich hohen Bedienkomfort bietet.

„Special Mention“ für LDM, Serien Lighting, Molto Luce und Licht im Raum

Nimbus Roxxane Leggera 101 CL. Foto: Nimbus

Nimbus Roxxane Leggera 101 CL. Foto: Nimbus

Zu den Leuchten, die beim German Design Award 2017 mit dem wertvollen Prädikat „Winner“ ausgezeichnet werden, gehört mit Più plus ein multifunktional einsetzbares Strahler-System aus dem Hause Occhio. Und es befindet sich in äußerst guter Gesellschaft, denn die futuristische Ameluna Pendelleuchte, die das italienische Traditionshaus Artemide zusammen mit Autohersteller Mercedes Benz entwickelt hat, sowie die fortschrittliche Akkuleuchte Roxxane Leggera 101 CL von Nimbus gehören ebenfalls zu den „Winnern“. Damit beweist der Rat für Formgebung, der seit 1953 das deutsche Design repräsentiert und seit 2012 jährlich den German Design Award verleiht, dass er wieder einmal einzigartige Gestaltungstrends und innovative Techniken honoriert. Und wie es beim German Design Award üblich ist, wurden natürlich auch noch etliche Produkte mit dem Gütezeichen „Special Mention“ ausgezeichnet. Dazu gehört neben der Sento Sospeso Pendelleuchte auch Occhios Spotlights aus der Serie Luì, die WYNG-Serie von LDM, die Wandleuchten App von Serien Lighting bzw. Lash von Molto Luce sowie die Porzellanleuchten White Moons vom Düsseldorfer Unternehmen Licht im Raum.

Rekord: Erstmals mehr als 4.000 Einreichungen aus über 50 Ländern

Erstmals gab es in diesem Jahr mehr als 4.000 Teilnehmer am German Design Award in den Bereichen Produkt- und Kommunikationsdesign, wobei Produkte und Projekte aus über 50 Ländern am renommierten Wettbewerb teilnahmen. Damit stieg der Anteil an internationalen Teilnehmern erstmals auf 37 Prozent. Die internationale Expertenjury mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gestaltung verteilte in 48 Kategorien insgesamt 45 Gold-Auszeichnungen für herausragende Einreichungen. Den Titel „Winner“ bekommen 361 Einreichungen im Rahmen einer Feierstunde am 10. Februar 2017 in Frankfurt/Main verliehen. „Die jährlichen Preisträger stehen nicht nur für den wirtschaftlichen und kulturellen Wert herausragender Gestaltung, sondern bieten auch Orientierung und repräsentieren aktuelle Themen und Gestaltungsrichtungen“, erläutert Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rates für Formgebung, die Idee hinter einem der weltweit anerkanntesten Designpreise der Welt. Übrigens: Die begehrte Personality-Auszeichnung beim German Design Award 2017 erhält der SAP-Gründer Hasso Plattner für seine Verdienste auf dem Gebiet des Design Thinking.

Kein Raumschiff, sondern eine neue, futuristisch anmutende Pendelleuchte: Ameluna ist das preisgekrönte Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Artemide und Autobauer Mercedes Benz. Foto: Artemide

Kein Raumschiff, sondern eine neue, futuristisch anmutende Pendelleuchte: Ameluna ist das preisgekrönte Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Artemide und Autobauer Mercedes Benz. Foto: Artemide

Zum Seitenanfang