Designklassiker Teil 6: Die Costanza Tischleuchte von Luceplan

Filigran, erhaben und einfach zeitlos schön: Die Costanza aus dem Hause Luceplan galt schon bei ihrer Markteinführung 1986 als neuartige Interpretation einer traditionellen Tischleuchte. Heute, mehr als 30 Jahre später, ist sie immer noch fester Bestandteil von vielen Wohn- und Schlafzimmern. Und sie wird es mit ziemlicher Sicherheit auch noch lange bleiben. Genau deshalb fügt sich die vom Italiener Paolo Rizzatto designte Leuchte nahtlos in die Reihe der weltberühmten Designklassiker ein. Ein weiteres Indiz: Die Costanza-Familie ist in den zurückliegenden drei Jahrzehnten immer weiter angewachsen. Mittlerweile gibt es sie in zahlreichen Versionen. Mit vielen farbenfrohen Leuchtenschirmen. Und natürlich auch mit LED.

Der Meister, eingerahmt von seinen Leuchten: Paolo Rizzatto ist der Vater der legendären Costanza Tichleuchte von Luceplan. Dieses Bild entstand zum 30-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr. Alle Fotos: Luceplan

Ähnlich wie die Tolomeo für Artemide oder die Arco für Flos ist die Costanza genau die Leuchte, die den weltweit guten Ruf des Mailänder Unternehmens Luceplan begründete. 1986 galt sie aufgrund ihres innovativen Materialmixes und des revolutionären Touch-Dimmers als modern und progressiv. Heute schätzen viele Kunden an ihr vor allem das aufs Wesentliche reduzierte Design und die einfache Formsprache.

Costanza kombiniert geradliniges Design mit innovativer Technik

Der konische Leuchtenschirm der Costanza besteht aus robustem, leichtem und abwischbarem Polycarbonat. Er wird bei der Leuchtenmontage gebogen und mit den entsprechenden Druckknöpfen zu einem Kegelstumpf geformt. Der Schirm scheint über dem grazilen Korpus förmlich zu schweben, hängt in Wirklichkeit aber an zwei kleinen, fast unsichtbaren Haltestangen. Diese sorgen für die nötige Balance und dafür, dass er sich selbständig auspendelt. Ein markantes Design-Merkmal ist zudem der grazile Aluminium-Hebel, der zugleich eine wichtige Funktion einnimmt. Denn durch Berühren dieses Hebels lässt sich die Leuchte nicht nur an- und ausschalten, sondern auch noch dimmen. Schließlich ist im hochwertigen Aluminium-Korpus bzw. im Leuchtmittel-Sockel die nötige Elektronik für einen Touchdimmer eingebaut, mit dem sich die Helligkeit über vier voreingestellte Stufen regulieren lässt. Eine oder mehrere kurze Berührungen genügen, um das Licht an die jeweilige Situation anzupassen. Das ist praktisch und unglaublich einfach!

Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten 2016 wurde diese beeindruckende Costanza-Installation realisiert. Schön zu sehen: Im Dunkeln zeigt sich die einmalige und angenehme Lichtwirkung des Designklassikers.

Revolution Touchdimmer: Luceplan war 1986 der Zeit weit voraus

Ein Touchdimmer ist heutzutage bei vielen Leuchten eine willkommene Selbstverständlichkeit. 1986, als Luceplan die Costanza auf den Markt brachte, galt die Lichtsteuerung mit Hilfe einer kurzen Berührung als revolutionär und zukunftsweisend. Dadurch konnte bei einer Leuchte erstmals auf einen Schalter am Stromkabel verzichtet und die Bedienung viel einfacher gestaltet werden. Damit hatte Luceplans Costanza für kurze Zeit ein viel beachtetes Alleinstellungsmerkmal, das bereits wenig später von weiteren Herstellern übernommen wurde und schließlich eine breite Akzeptanz am Markt fand. Der Name Luceplan steht auch heute für moderne Technologielösungen, unermüdliche Innovationskraft und ein hohes Qualitätsbewusstsein. Deshalb verwundert es kaum, dass es die Luceplan Costanza seit 2014 auch mit energiesparenden LEDs gibt.

Am Anfang jeder neuen Leuchte steht eine von Hand angefertigte Skizze. So auch bei der Costanza, wie an diesen Aufzeichnungen von Luceplan-Gründer Paolo Rizzatto aus dem Jahre 1986 unschwer zu erkennen ist.

Seit über 30 Jahren: Das Costanza-Sortiment wächst und wächst

Die Costanza-Familie ist in den letzten 31 Jahren ziemlich stark gewachsen. Mit dem immer größer werdenden Angebot an Costanza-Leuchten erfüllte Designer Paolo Rizzatto nicht nur die Wünsche der begeisterten Kunden, sondern schuf ganz nebenbei auch unzählige Möglichkeiten für die Verwendung in nahezu jeder Wohnumgebung. Acht Jahre nachdem eben jener Rizzatto das Unternehmen Luceplan zusammen mit Riccardo Sarfatti und Sandra Severi in Mailand gründete, gelang ihm mit der Costanza der erste große Erfolg. Es folgten weitere – zum Beispiel die Stehleuchte Lola (1987), die Titania Pendelleuchten (1989) oder die Otto Watt Tischleuchte (1989). Alle drei Modelle entstanden übrigens in enger Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Alberto Meda. Und: Gleich für vier seiner Entwürfe – natürlich auch für die Costanza – erhielt Paolo Rizzatto den Compasso d’Oro, den begehrtesten Designpreis der Welt. Er ist nicht zuletzt deshalb eine echte Design-Legende und ein Hauptgewinn für Luceplan!

Den Klassiker von Luceplan gibt’s in verschiedenen Ausführungen: Zum Beispiel als Tischleuchte in groß und klein (Costanzina), als Bogenleuchte und natürlich auch als höhenverstellbare Stehleuchte fürs Wohnzimmer.

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