Lexikon

Adaption

Die Fähigkeit des menschlichen Auges, sich an verschiedene Leuchtdichten im Gesichtsfeld anzupassen, heißt Adaption. Es ist also der Vorgang, in dem sich das Auge durch die Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Pupille rasch an neue Lichtsituationen gewöhnt. Bei stark unterschiedlichen Umgebungshelligkeiten sorgen Empfindlichkeitsänderungen auf den Netzhautrezeptoren dafür, dass es einen Wechsel zwischen Zapfensehen und Stäbchensehen gibt und sich das Auge dadurch an die neue Leuchtdichte anpasst. Der Adaptionsverlauf und die damit einhergehende Adaptionszeit werden vom Beginn und dem Ende der Helligkeitsänderung sowie der individuellen Sehleistung bestimmt.

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