Lichtraffinessen: 30 Jahre Rotaliana

Sich in der Leuchtenbranche durchzusetzen, benötigt nicht nur innovative und kreative Designideen, sondern auch einen langen Atem. Genau diesen hat Stefano Vega mit seiner Firma Rotaliana bewiesen. Denn der italienische Hersteller feiert 2019 sein 30-jähriges Bestehen. In diesen drei Dekaden hat sich Rotaliana als Garant für gutes Licht und Leuchten, die den Spagat zwischen Tradition und Neuerung spielend leicht zu nehmen wissen, etabliert.

Rotaliana, Prediger Lichtberater

Klare Formen mit dem gewissen Etwas zeichnen die Leuchten von Rotaliana aus – wie auch hier bei der Pendelleuchte Dry. Alle Fotos: Rotaliana

Dort, wo sich zwischen den Flüssen Noce und Etsch mächtige Berge in einem Dreieck aufschwingen und wo sich im sanften Tal grüne Wiesen und üppige Teroldego-Weingärten abwechseln, erstreckt sich in der italienischen Region Trentino die Rotaliana-Ebene. Sie ist die Heimat von berühmten Weinen. Und vom Leuchtenhersteller Rotaliana. Als Stefano Vega 1989 seine Firma, die er bis heute federführend leitet, gründete, wählte er den Namen mit Bedacht als Hommage an seine Heimat. Eine schöne Idee, die zugleich zeigt, dass Tradition einen gewissen Stellenwert in der Firmenphilosophie hat. Neben der Tradition ist aber auch die Moderne ein weiterer Stützpfeiler. Denn bei Rotaliana ist man seit jeher auf der Suche nach einem „neuen Weg der Beleuchtung“.

Und genau das sieht man den Leuchten auch an. Sie stehen ganz in der Tradition des italienischen Designs, bezaubern durch ihre Eleganz und Funktionalität, suchen aber zugleich auch das Außergewöhnliche. Streng genommen lassen sich die Leuchten von Rotaliana in drei unterschiedliche Kategorien einteilen: Klassiker mit einem neuen Twist, sich aufs Licht konzentrierende Leuchten mit einer klar reduzierten Formsprache und außergewöhnliche Designs, die das Licht ins Zentrum stellen, die zugleich aber auch mit Traditionen brechen.

Klassiker mit neuem Twist

Rotaliana, Prediger Lichtberater

Funktional und wunderschön: Die Leuchtenfamilie String.

Bestes Beispiel für die erste Kategorie ist die Leuchtenfamilie Luxy, die das Designer-Duo Dante Donegani und Giovanni Lauda für Rotaliana entworfen hat. Mit dem klassischen Leuchtenschirm wirkt Luxy wie eine funktionale Arbeitsleuchte. Aber der schwenkbare Leuchtenarm, der mit einem ausgeklügeltem Federmechanismus ausgestattet ist, macht sie zu einem echten Allroundtalent. Ob nun als Tisch-, Wand- oder Deckenleuchte – bei der Luxy hat man als Anwender konsequent die Möglichkeit, das Licht genau so einzustellen, dass man es ideal nutzen kann.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die String-Leuchtenfamilie, die ebenfalls von Donegani und Lauda entworfen wurde. Hier setzten die Designer allerdings zugleich auf Formreduktion. Wodurch die Leuchten fast schon in die zweite Kategorie zählen würden, wären da nicht die bunten Kabel für die schwenkbaren Gelenke, die man jederzeit austauschen kann.

Reduzierte Formsprache bei Rotaliana

Rotaliana, Prediger Lichtberater

Dank ihres schlichten Designs passt die Wandleuchte Belvedere zu jedem erdenklichen Einrichtungsstil.

Wenn es um die zweite Kategorie geht, muss zuallererst die Wandleuchte Belvedere angeführt werden. Denn dank der ebenso reduzierten wie klaren Formsprache passt die Belvedere mit ihren abgerundeten Ecken perfekt in jeden Flur, jedes Wohn-, Schlaf- und Esszimmer. Aber auch in jedes Büro, jeden Eingangsbereich und jede Praxis. Die Wandleuchte ist also ein Multitalent, das vor allem ein Ziel hat: gutes Licht zu machen. Und dieser Aufgabe wird sie absolut gerecht. Schließlich wird das Licht dank des Diffusors besonders weich und freundlich abgegeben.

Auch bei der Leuchtenfamilien Dry oder Drink steht das indirekt abgegebene Licht, das für eine wunderschöne Raumatmosphäre sorgt, absolut im Vordergrund. Als Formvorbilder dienten hier unterschiedliche Kelche. Während dieser bei der Dry-Kollektion weit geöffnet ist, überzeugen die Leuchten der Drink-Serie durch ihre Kelchtiefe. Ein schönes Zusammenspiel, das zeigt, wie ausgefeilt die Leuchtenkreationen von Rotaliana auch auf der bedeutungsschwangeren Metaebene sind.

Bruch mit der Tradition

Rotaliana, Prediger Lichtberater

Die Wandleuchte QB sieht wie ein Würfel aus, der mitten in der Wand steckt.

Bleibt nur noch die dritte Leuchtenkategorie. In diese zählt ganz eindeutig die Wandleuchte QB. Denn diese sieht aus, als würde ein Würfel direkt in der Wand stecken. Eine herrliche Illusion! Tatsächlich wurde hier ausschließlich mit der Perspektive gespielt, bis dieser Effekt entstand. Was aber nichts an der faszinierenden Wirkung der QB ändert, die ein echter Hingucker ist.

Wie alle hier exemplarisch angeführten Leuchten ist auch die QB ein Design von Dante Donegani und Giovanni Lauda, das sie zusammen mit Federica Cevasco realisierten. Dass Donegani und Lauda auffällig viele Designs für Rotaliana im Laufe der Jahre entworfen haben (und dieses auch immer noch tun), ist so ungewöhnlich nicht. Zum einen arbeiten die meisten Leuchtenhersteller mit einer gewissen Tradition langfristig mit Designern zusammen. Zum anderen kommt Dante Donegani gebürtig aus der Region Trentino – und zwar aus Pinzolo, um genau zu sein. Diesen Ort trennt lediglich das Gebirgsmassiv Cima Tosa von der Rotaliana-Firmenzentrale in Mezzolombardo. Womit sich auch hier ein Kreis schließt.

Falls wir Sie jetzt ein wenig auf die Leuchten von Rotaliana neugierig machen konnten, finden Sie eine große Auswahl in unserem Online-Shop. Besuchen Sie auch einen unserer Showrooms und schauen Sie sich viele weitere faszinierende Designs aus der Nähe an. Unsere Lichtberater in Hamburg, Berlin und Düsseldorf freuen sich auf Ihren Besuch!

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