LED-Technologie macht die Weihnachtsbeleuchtung zum Erlebnis

Der Dezember ist der Monat des Lichts. Überall erstrahlen die Innenstädte in festlicher Beleuchtung. Es blinkt und funkelt allerorten. Besonders imposant ist die Weihnachtsbeleuchtung aber im Hamburger Passagenviertel, an der Bahnhofsstraße in Zürich und auf der Seebrücke Luzern. An allen drei Orten war nämlich der italienische Leuchten-Hersteller Artemide für das neuartige Lichtkonzept mit innovativer LED-Technik verantwortlich, dort leuchten noch den ganzen Monat lang tausende Lichterketten, die mit kleinen Kristallen und effektiven LEDs bestückt sind. Aber auch zu Hause lohnt sich gerade in der Weihnachtszeit der Einsatz von LED-Lichtern.

Ein "Sternenmeer" erstrahlt seit einer Woche im Hamburger Passagenviertel. Für das Lichtkonzept verantwortlich war der italienische Leuchten-Hersteller Artemide. Tausende kristalle leuchten dank moderner LED-Technik. Foto: Passagenviertel

Ein „Sternenmeer“ erstrahlt seit einer Woche im Hamburger Passagenviertel. Für das Lichtkonzept verantwortlich war der italienische Leuchten-Hersteller Artemide. Tausende Kristalle funkeln dank moderner LED-Technik. Foto: Passagenviertel

Die innovative Lichttechnik und die gestalterische Qualität sorgen seit dem 24. November für eine ganz besondere Weihnachtsstimmung im Passagenviertel Hamburg. Das dortige Business Improvement District (BID) hatte vor etwa zwei Jahren die neue Beleuchtung bei Markenhersteller Artemide in Auftrag gegeben, am 24. November 2014 wurde dann endlich der „Sternenzauber“ im Beisein der Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, sowie Bezirksamtsleiter Andy Grote feierlich eingeweiht.

Tausende LED-Kristalle sorgen in Hamburg für größtmögliche Energieeffizienz

Seit ziemlich genau einer Woche verzaubern tausende funkelnde LED-Kristalle das Hamburger Passagenviertel mit seinen zahlreichen Premium-Geschäften. Entstanden ist ein beeindruckendes Lichtermeer – trotzdem reduziert sich der Energieverbrauch für die Weihnachtsbeleuchtung durch die filigrane Überspannung von Poststraße und Großer Bleiche auf ein Minimum. Denn die Anschlussleistung der gesamten Beleuchtungsanlage in den beiden Straßenzügen ist kleiner als die eines herkömmlichen Föns. Damit ist der Hamburger „Sternenzauber“ ein hervorragendes Beispiel für größtmögliche Energieeffizienz – und zwar ohne dabei an stimmungsvollem Licht einzubüßen.

Artemide beleuchtet zu Weihnachten auch Zürich und Luzern

Bereits vor vier Jahren entwickelte Artemide mit „Lucy“ und „Lulu“ zwei eindrucksvolle LED-Beleuchtungskonzepte für die Innenstädte von Zürich und Luzern. Seitdem besteht auch dort die Weihnachtsbeleuchtung aus vielen tausend beleuchteten LED-Kristallen. Gerade nach dem Glühlampenverbot meistert Artemide mit seinen Beleuchtungskonzepten so die Herausforderung, mit innovativer Technik und einem hohen Anspruch an Qualität eine ganz neue Identität für die Innenstädte zu erschaffen. Die schneeflockenartige Beleuchtung mit Hilfe von LED-Technologie lässt den Straßenraum zu einer faszinierenden Einheit werden. Dafür wurden aber auch viele tausend Kristalle aus farbigem Acryl mit jeweils zwei Leuchtdioden bestückt.

Die Seebrücke in Luzern erstrahlt jedes Jahr zur Weihnachtszeit in buntem LED-Licht. Foto: Artemide

Die Seebrücke in Luzern erstrahlt jedes Jahr zur Weihnachtszeit in buntem LED-Licht. Foto: Artemide

Umweltberater empfiehlt den Einsatz von LED auch für zu Hause

Hamburg, Zürich und Luzern sind nur drei von zahlreichen wegweisenden Beispielen für Beleuchtungsprojekte in Europa, die mit Hilfe von Innovations- und Umsetzungskraft realisiert werden konnten. Die Verbindung von moderner LED-Technologie und faszinierendem Design funktioniert aber nicht nur in den Innenstädten, sondern selbstverständlich auch in den eigenen vier Wänden. Für Dirk Petersen, Umweltberater bei der Verbraucherzentrale Hamburg, gibt es in der Weihnachtszeit längst kein Vorbeikommen mehr an der LED-Beleuchtung. „LEDs bieten ein Optimum an Sicherheit und Energieeffizienz“, erklärt Petersen. Und mit ihnen ist sogar farbige Beleuchtung möglich. Beim Kauf von Weihnachtsbeleuchtung jeder Art sollten die Kunden allerdings unbedingt auf die entsprechenden Prüfzeichen achten. Nur das GS-Kennzeichen und das VDE-Prüfsiegel garantieren optimale Sicherheit. „Gute Qualität hat ihren Preis, deshalb ist beim Kauf ein gesundes Misstrauen gegenüber günstigen Produkten von Vorteil“, sagt Petersen, der unter anderem vor einigen Jahren die Weihnachtsbeleuchtung verschiedener Hersteller für die Stiftung Warentest genauer unter die Lupe nahm.

Qualitativ gutes Licht – fast wie bei der Glühlampe

Soll die Weihnachtsbeleuchtung im Freien verwendet werden, muss sie – wie andere Außenbeleuchtung auch – mindestens die Schutzart IP44 aufweisen. Ein zusätzlicher kritischer Blick auf Leitungen, Fassungen und Lampen ist trotzdem ratsam. LED-Beleuchtung sorgt aber nicht nur für das richtige, gemütliche Licht, mit LEDs lassen sich im Vergleich zur Glühlampe auch noch bis zu 80 Prozent der Energiekosten einsparen. Trotzdem ähnelt das Licht einer guten LED mittlerweile sowohl in puncto Qualität als auch in Sachen Farbbrillanz dem einer Glühlampe. Und: Die etwas höheren Anschaffungskosten für eine LED-Lichterkette amortisieren sich in den meisten Fällen bereits nach zwei bis drei Jahren.

Weihnachtsbeleuchtung: Weniger ist in den meisten Fällen mehr

Für die Weihnachtsbeleuchtung in und am Haus gilt: Weniger ist mehr. Dezent eingesetzte Beleuchtung und gezielt platzierte Lichterketten wirken wesentlich gemütlicher als großflächige Beleuchtungsanlagen – und natürlich lässt sich mit weniger Licht ebenfalls Strom sparen. Wem das allerdings noch nicht genug ist, der kann bei der Außenbeleuchtung in der Weihnachtszeit gern auf Solartechnologie setzen. So wird auch der Stromzähler dann gar nicht mehr belastet. Lichterketten mit Solarzellen leuchten je nach Qualität bis zu acht Stunden und sorgen so ebenfalls für eine strahlende Adventszeit.

Die Bahnhofsstraße in Zürich: Knapp 12.000 Kristalle aus farbigem Acryl, bestückt mit jeweils zwei LEDs, wurden in 2.500 Lichterketten arrangiert, die auf einer Strecke von 1,2 Kilometern Länge alle drei Meter von Haus zu Haus abgespannt wurden. Foto: Artemide

Die Bahnhofsstraße in Zürich: Knapp 12.000 Kristalle aus farbigem Acryl, bestückt mit jeweils zwei LEDs, wurden in 2.500 Lichterketten arrangiert, die auf einer Strecke von 1,2 Kilometern Länge alle drei Meter von Haus zu Haus abgespannt wurden. Foto: Artemide

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