DIN EN 12464-1: Gesetzliche Vorgaben zur korrekten Arbeitsplatzbeleuchtung verstehen

Licht am Arbeitsplatz muss nicht unbedingt gemütlich sein, sondern effektiv. Damit das für jedes Büro gewährleistet wird, hat der Gesetzgeber im August 2011 die Norm DIN EN 12464-1 geschaffen, in der es um die Beleuchtung von Arbeitsstätten geht.

Hier Lampen für den Arbeitsplatz finden
Es gibt verschiede Möglichkeiten einen Arbeitsplatz gemäß DIN EN 12464-1 zu beleuchten.

Gutes Licht am Arbeitsplatz  ist wichtig, um lange und konzentriert arbeiten zu können. Es sorgt dafür, dass unsere Augen nicht müde werden und hält uns wach. Vor allem bei einer Bildschirmtätigkeit ist das optimale Licht essenziell. Deswegen gilt: Wenn das Tageslicht nicht ausreicht, muss es von künstlichem Licht ergänzt werden. Die genauen Anforderungen an die Beleuchtung des Arbeitsplatzes werden dabei von einer festgelegten Norm bestimmt, der DIN EN 12464-1. Damit regelt der Gesetzgeber die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen, die den Erfordernissen für Sehkomfort und Sehleistung für Menschen mit normalem Sehvermögen gerecht werden.

Was regelt die DIN EN 12464-1?

Die gesetzlich vorgegebene Norm nennt die Anforderungen an Beleuchtungslösungen für die meisten Arbeitsstätten in Innenräumen und deren zugehörigen Flächen. Zusätzlich werden Planungsempfehlungen gegeben. Die lichttechnischen Anforderungen, die in dieser europäischen Norm festgelegt sind, erfüllen üblicherweise auch Anforderungen im Hinblick auf Sicherheit.

Dabei legt die Norm keine bestimmten Lösungen fest. Sie erlaubt es Planern, neue Techniken zu erkunden und innovative Beleuchtungsanlagen zu berücksichtigen. Die Beleuchtung kann dabei durch Tageslicht, künstliches Licht oder durch eine Kombination von beiden erfolgen. DIN EN 12464-1 beschreibt die Hauptmerkmale des Lichtklimas wie Leuchtdichteverteilung, Beleuchtungsstärke, Blendung , Lichtrichtung, Lichtfarbe und Farbwiedergabe, Flimmern und Tageslicht.

Blendung am Arbeitsplatz vermeiden

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Die DIN EN 12464-1 regelt aber nicht nur, dass die Arbeitsumgebung hell genug ist, sondern gleichzeitig werden Maßnahmen festgelegt, die sicherstellen sollen, dass der Mensch am Arbeitsplatz durch das Licht nicht gestört wird. Da zu helle Lichtquellen im Gesichtsfeld eine Blendung hervorrufen können, sind Lichtquellen in geeigneter Weise abzuschirmen. Für Leuchten, die unten offen bzw. mit klarer Abdeckung versehen sind, ist der Abschirmwinkel als der Winkel zwischen der horizontalen Ebene und der Blickrichtung, unter der die leuchtenden Teile der Lampen in der Leuchte gerade sichtbar werden, definiert. Der nötige Abschirmwinkel wird dabei für Leuchten, die unten bzw. oben offen sind, definiert als Winkel zwischen der horizontalen Ebene und der Blickrichtung. Der Arbeitgeber ist im Falle einer Blendung zu Abschirmmaßnahmen verpflichtet, um seine Mitarbeiter zu schützen. Zum gleichen Zweck gibt es festgelegte Wartungsfaktoren, die eine regelmäßige Wartung der Arbeitsplatzbeleuchtung vorschreiben.

Das richtige Licht für den eigenen Arbeitsplatz

Für viele mag die Einhaltung dieser Norm kompliziert klingen, für unsere Prediger Lichtberater gehört sie zum Berufsalltag, denn die Norm fordert das ein, was bei unseren Lichtkonzepten eine Selbstverständlichkeit ist. Sie möchten Ihr Homeoffice gut beleuchten, wünschen sich ein neues Lichtkonzept für Büro oder Schreibtisch? Unsere Experten aus einem unserer vier Showrooms helfen Ihnen gerne weiter, vereinbaren Sie ganz einfach und unverbindlich einen Termin .

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