Compasso d’Oro 2016: Luceplan und Flos gehören zu den Preisträgern

Diese Auszeichnung kommt praktisch einem Ritterschlag gleich: Sowohl Luceplan als auch Flos haben in der Kategorie „Design for Living“ jeweils den Compasso d’Oro 2016, einen der begehrtesten Designpreise weltweit, gewonnen. Das gab die italienische „Association for Industrial Design“ (ADI) in der vergangenen Woche bekannt. Sie verleiht den 1954 ins Leben gerufenen Preis seit 1964 ausschließlich an Produkte, die in Italien produziert werden. Luceplan gewann seinen insgesamt siebten Compasso d’Oro für die von Daniel Rybakken entworfene Tischleuchte Ascent Tavolo LED, während Flos sich über eine Auszeichnung für die OK-Pendelleuchte freut, die der deutsche Industriedesigner Konstantin Grcic für die italienische Traditionsmarke kreiert hat. 

jahsgdjhagsdhagsdj. Foto: Luceplan

Faszinierend: Der schlicht designte Leuchtenkopf lässt sich bei der Ascent Tischleuchte, die Daniel Rybakken für Luceplan entworfen hat, flexibel hoch und runter schieben, das LED-Licht dadurch dimmen. Foto: Luceplan

Ästhetisch herausragend und noch dazu kommerziell erfolgreich – das sind entscheidende Voraussetzungen, um von der international besetzten Jury in den erlesenen Kreis der Gewinner aufgenommen und mit einem begehrten Compasso d’Oro (italienisch für Goldener Zirkel) ausgezeichnet zu werden. Keine Frage: Beides trifft auf die Ascent Tavolo LED von Luceplan sowie die OK von Flos zu.

Designer Daniel Rybakken gewinnt seinen zweiten Award in Folge

Für Daniel Rybakken und Luceplan war es nach 2014 bereits die zweite Auszeichnung in Folge. Denn schon vor zwei Jahren gewann der Norweger Rybakken die begehrte Auszeichnung für seine innovative Stehleuchte Counterbalance. „Nach dem Preis für die Counterbalance im Jahre 2014 ist dies bereits der siebte Compasso d’Oro in der Geschichte unseres Unternehmens und zugleich eine wichtige Ehrung, die erneut bestätigt, dass wir über die Fähigkeit verfügen, innovative und avantgardistische Lichtlösungen zu entwickeln“, freute sich Patrizia Vicenzi, General Manager bei Luceplan, über die prestigeträchtige Auszeichnung. Im gleichen Atemzug schwärmt sie von der angenehmen Zusammenarbeit mit Rybakken und spricht von einer ganz besonderen Harmonie zwischen ihm und der Traditionsmarke Luceplan: „Es entstehen dadurch sehr drastische, essentielle und technologisch überaus fortschrittliche Lichtobjekte, die gleichzeitig auch poetisch, sinnlich und emotional berührend sind.“

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Tischleuchte Ascent: Ein echtes Konstruktions- und Lichtwunder

Die Ascent Tischleuchte mutet auf den ersten Blick ziemlich schlicht und unspektakulär an, doch in Wirklichkeit ist sie ein absolutes Konstruktions- und Lichtwunder. Mit ihrem zeitlosen Design ist diese Leuchte flexibel im Wohn- wie auch im Objektbereich einsetzbar und entfaltet spätestens im eingeschalteten Zustand ihre ganze Strahlkraft. Denn dann wird das Licht vom Leuchtenschirm direkt auf den Tisch abgegeben. Der Clou dabei: Der leuchtende Schirm lässt sich am stabförmigen Korpus hoch- und runterschieben und auf diese Weise dimmen. Wird der Leuchtenkopf ganz nach oben geschoben, ist die Lichtstärke am höchsten, je weiter er in Richtung Leuchtensockel geschoben wird, desto geringer ist die Strahlkraft dieser Leuchte. Die Ascent Tavolo LED kann somit ideal als Schreibtischleuchte oder aber für die akzentuierte Zonenbeleuchtung eingesetzt werden, da die Lichtquelle komplett abgeschirmt ist und die Leuchte dementsprechend nicht blendet. An- bzw. ausschalten lässt sich die Ascent-Leuchte praktischerweise per Gestensteuerung, also mit einer einfachen Handbewegung.

jahsgdjhagsdja. Foto: Flos

Die gleiche Funktionweise wie bei der Parentesi, diesmal ist das Design aber von Konstantin Grcic und die Lichttechnik der Pendelleuchte OK von Flos viel moderner. Dafür gab’s den Compasso d’Oro. Foto: Flos

Pendelleuchte OK: Eine Hommage an die Parentesi mit moderner LED-Technik

Zu den 13 Preisträgern, die mit dem „Premio Compasso d’Oro 2016“ ausgezeichnet wurden, gehörte in diesem Jahr auch die vom deutschen Stardesigner Konstantin Grcic entworfene OK-Pendelleuchte des italienischen Herstellers Flos. Auch bei dieser Leuchte lässt sich der Leuchtenkopf, der die Form einer flachen LED-Scheibe hat, je nach Wunsch bzw. Einsatzort flexibel von oben nach unten oder von unten nach oben schieben. Das leuchtende LED-Panel kann außerdem geschwenkt werden, was eine noch größere Vielseitigkeit offenbart und eine wesentlich gezieltere Beleuchtung ermöglicht. Konstantin Grcic, der in München geboren wurde und mittlerweile zu den bekanntesten Industriedesignern weltweit gehört, erinnert mit seiner modernen Pendelleuchte OK an einen absoluten Designklassiker – die Parentesi von Flos, die einst von Achille Castiglioni entworfen wurde, aber auf eine Idee von Pio Manzù zurückgeht. Auch bei der Parentesi aus dem Jahre 1970 ließ sich der Leuchtenkopf an einem zwischen Decke und Boden gespannten Stahlseil hin- und herschieben. Genauso wie bei der modernisierten und mittlerweile mehrfach preisgekrönten LED-Variante OK von Flos.

Drei Artemide-Leuchten erhielten die Auszeichnung „Honorable Mention“   

Stehleuchte Florensis von Artemide. Foto: Artemide

Die Stehleuchte Florensis. Foto: Artemide

Flos und Luceplan freuten sich aber nicht nur über jeweils einen Compasso d’Oro, sondern fanden sich zusammen mit Artemide auch unter den wenigen Herstellern, die mit der Auszeichnung „Honorbale Mention“ bedacht wurden. Und das teilweise sogar mehrfach. So war die Pendelleuchte Aim von Flos (Design: Ronan und Erwan Bouroullec) ebenso in der Liste der 53 ausgewählten Produkte zu finden wie die beiden Leuchten Tango und Synapse, die der argentinische Designer Francisco Gomez Paz für Luceplan entworfen hat. Artemide war bei den „Honorable Mentions“ des diesjährigen Compasso d’Oro ganze dreimal vertreten. Das Unternehmen aus der Nähe von Mailand durfte sich nämlich über lobende Erwähnungen für das flexible Strahlersystem Cata, die futuristisch anmutende Tischleuchte Sisifo und zu guter Letzt für die Tisch- bzw. Stehleuchte Florensis freuen.