LED-Lampen haben sich zum wichtigsten Leuchtmittel entwickelt

Leuchtdioden, kurz LEDs genannt, sind heute das wichtigste und sparsamste Leuchtmittel. Die Abkürzung leitet sich von der englischen Bezeichnung „light-emitting diode“ her. Die LED ist ein Halbleiter-Bauelement, das elektrische Energie in Licht umwandelt.

LED-Beleuchtung ersetzt die Glühbirne

In den ersten Jahrzehnten seit ihrer Markteinführung Anfang der 1960er Jahre dienten LEDs vor allem als Leuchtanzeige und zur Signalübertragung. Durch technologische Verbesserungen konnten LED-Lampen ab den 1990er Jahren allgemein als Leuchtmittel genutzt werden.

Als 2007 zuerst Australien und Ende 2008 die EU-Kommission beschlossen, die Glühlampe als zu wenig energieeffizient vom Markt zu verbannen, wurde die Suche nach geeigneten Ersatzprodukten intensiviert. Die zu diesem Zeitpunkt bereits als Leuchtmittel verfügbaren LEDs besaßen dafür nicht die geeignete Qualität. Lichtfarbe, Farbtemperatur, Farbwiedergabe und Helligkeit entsprachen nicht den Anforderungen. Zugleich waren bessere LEDs noch teuer. Neben sogenannten Energiesparlampen, die inzwischen keine Rolle mehr spielen und Halogenlampen setzte sich die weiter verfeinerte LED-Technologie schnell durch. Hersteller von LED-Lampen sind beispielsweise Philips oder Osram.

Gibt es LED-Lampen für die Bauhaus-Leuchte?

Als Ersatz für die Glühlampe kam die Retrofit-Lampe auf den Markt. Ihre äußere Form gleicht der Glühbirne, im Schraubgewinde ist die zum Betrieb nötige Mikroelektronik untergebracht. LED-Lampen haben die bekannten E14 oder E27 Schraubfassungen. Sie ermöglichen die Nutzung von Leuchten aus der Designgeschichte, wie beispielsweise die von Wilhelm Wagenfeld am Weimarer Bauhaus entworfene ikonische Tischleuchte. Auch für Halogen-Strahler gibt es LED-Ersatz mit dem Stiftsockel GU10.

Inzwischen werden neue Leuchten vorwiegend mit fest integrierten LEDs ausgestattet. Ein Vorteil ist, dass Leuchtmittel und Leuchte ein abgestimmtes System bilden, dessen Hardware- und Software-Komponenten miteinander harmonieren. Fällt die LED-Einheit trotz langer Lebensdauer einmal aus, kann sie bei hochwertigen Leuchten meist im Werk des Herstellers ausgetauscht werden. Manche Hersteller setzen auch auf den Austausch von Komponenten, wie dem Leuchtenkopf. Auch LEDs entwickeln im Gebrauch Wärme. Deshalb konzipieren Designer und Hersteller bei der Konstruktion von LED-Leuchten meist eine passive Kühlung der Leuchte, um die LEDs langlebig zu gestalten. Weniger anspruchsvoll konstruierte LED-Leuchten können nicht repariert werden. Ihre Lebensdauer ist auf die des Leuchtmittels beschränkt.

Vorteile dimmbarer LED-Beleuchtung

LED-Lampen sind das zeitgemäße Leuchtmittel. Sie haben eine lange Lebensdauer, sind energieeffizient und zeichnen sich durch eine hohe Qualität bei der Farbwiedergabe aus. LED-Leuchten enthalten keine Schadstoffe und sind zudem robust in der Handhabung.

Bei Leuchten mit austauschbarem LED-Leuchtmittel gilt: Wenn Sie die LED-Beleuchtung dimmen möchten, achten Sie darauf, dass das ausgewählte Leuchtmittel dimmbar ist und zum verwendeten Dimmer passt, sonst flackert das Licht. Ob ein LED-Leuchtmittel dimmbar ist, steht auf der Verpackung. Angaben zur Dimmbarkeit einer Leuchte erhalten Sie in der Produktbeschreibung auf der Website von Prediger Lichtberater.

LED-Leuchten – von Bad und Küche bis zum Wohnzimmer

LED-Lampen kommen durch ihre Vielseitigkeit überall im und am Haus zum Einsatz: Auf Balkon oder Terrasse ebenso wie in Bad, Küche und Wohnzimmer. Man kann sie für Leuchten an der Decke und der Wand nutzen, für Steh- und Tischleuchten oder mobile Akkuleuchten.

Was zeichnet LED-Lampen aus und welches sind die Vorteile?

• Sparsamkeit im Verbrauch
• lange Lebensdauer
• Energieeffizienz
• hohe Qualität der Farbwiedergabe
• es gibt dimmbare Varianten
• sie sind robust
• und enthalten keine Schadstoffe