Akkuleuchten: Aktuelle Trends und Entwicklungen

Seit ungefähr drei Jahren nehmen Akkuleuchten eine immer wichtigere Rolle ein. Denn noch nie war Licht derart unabhängig. Kein Wunder, dass sich in den vergangenen Monaten viel in diesem Bereich getan hat. Wir stellen Ihnen unterschiedliche Akkuleuchten vor und zeigen auf, wie vielfältig ihre Anwendung ist.

Akkuleuchten

Dank der Roxxane Fly ist Licht nicht nicht nur besonders mobil, sondern auch stimmungsvoll. Foto: Nimbus Group/Uwe Dietz

Langsam aber sich werden die Tage wieder kürzer. Trotzdem ist es draußen noch schön warm. Um auch in der Dämmerung oder bei Dunkelheit im Garten oder auf der Terrasse oder auf dem Balkon noch etwas zu sehen, ist man dementsprechend auf Lichtquellen angewiesen. Vor einigen Jahren war es noch eine Selbstverständlichkeit, seine Beschäftigungen nach der Lichtquelle auszurichten. Dort, wo die Leuchte montiert ist, liest man, isst man, unterhält sich entspannt. Inzwischen hat man dank Akkuleuchten aber eine Alternative. Hier folgt das Licht dem Nutzer – nicht umgekehrt. Was eine enorme Flexibilität und Mobilität zur Folge hat.

Vorreiter Nimbus

Einer der ersten Hersteller, den diese neue Herangehensweise faszinierte, war Nimbus. Deren Leuchten Roxxane Fly und Roxxane Leggera erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Und das nicht ohne Grund. Schließlich sind die Modelle dieser Leuchtenfamilie nicht nur federleicht und spenden ein brillantes Licht, sondern sind nach wie vor technisch auf dem neusten Stand. Das gilt vor allem für die drei Varianten der Roxxane Leggera. Ob nun Steuerung durch Gesten oder aber das bequeme Aufladen mithilfe eines Ladepucks oder wahlweise an der USB-Schnittstelle, die man gleichzeitig auch als Powerbank für sein Smartphone nutzen kann, haben diese Leuchten so ziemlich alles an mobilem Komfort zu bieten, der derzeit möglich ist. Da versteht es sich von selbst, dass dank des 3D-Friktionsgelenks der Leuchtenkopf ganz individuell eingestellt werden kann, damit er jeder Nutzungssituation gerecht wird.

Akkuleuchten

Mit der Roxxane Leggera hat man Licht überall, wo man es gerade braucht – und kann auch noch sein Smartphone aufladen. Foto: Nimbus Group

Ein besonderer Vorteil ist hierbei natürlich auch, dass sich die Leuchte dimmen lässt. Hier gilt wie bei allen Akkuleuchten: je geringer die Leuchtintensität, desto länger hält das Akku. Einzig wenn es regnet, sollte man die Leuchten doch wieder lieber ins Trockene bringen, denn die Schutzart IP20 verhindert das Eindringen von Wasser nicht. Wobei die Akkuleuchten von Nimbus auch bei einer Innenanwendung viele Vorteile haben. Zum Beispiel wenn man mit seinen Kindern am Boden spielt oder aber ganz gemütlich lesen möchte, ohne sich ständig so zu drehen, dass das Licht im richtigen Winkel auf das Buch fällt.

Akkuleuchten von Pablos Designs, Flos und less n more

Nicht minder vielfältig sind die Nutzungsmöglichkeiten der mobilen Soundlaterne Uma von Pablo Designs, die eben nicht nur ein wunderbar diffuses Licht spendet, sondern die dank Bluetooth auch noch Ihre Lieblingsmusik abspielen kann – und das in einer guten Tonqualität. Wobei auch hier darauf geachtet werden muss, dass die Uma keinem starken Regen ausgesetzt wird, denn auch sie ist mit IP20 nicht vor Wasser geschützt.

Selbiges gilt für die Bon Jour Unplugged von Flos, die quasi eine mobile Version der legendären Tischleuchte des Designers Philippe Starck ist. Mit dieser technischen Umwandlung einer normalen Leuchte mit Kabel und Stecker zu einer mobilen Version mit Akku hat das italienische Unternehmen Flos vor ein paar Jahren einen neuen Trend gesetzt, dem inzwischen auch andere Hersteller folgen. Bestes Beispiel ist da etwa less n more, die mit Athene Unplugged und Ylux Unplugged gleich zwei ihrer beliebten Leuchtenfamilien für den mobilen Gebrauch fit gemacht haben. Hinzu kommt bei beiden Leuchten dann noch IP50 als Schutzart, was zwar nicht das Eindringen von Wasser verhindert, aber von Staub.

Akkuleuchten

Romantik mit Licht und Musik: Soundlaterne Uma. Foto: Pablo Designs

Kippsichere Außenleuchte von Sigor

Direkt als Outdoor-Leuchte konzipiert ist allerdings die Akku-Tischleuchte Nuindie des deutschen Herstellers Sigor, der dank IP54 weder Staub noch Spritzwasser etwas anhaben können. Trotz ihres leichten Gewichts von nur einem Kilogramm ist die Nuindie zudem auch noch kippsicher. Dafür sorgt der niedrige Schwerpunkt der Leuchte. Und bei einer Leuchtdauer von etwa neun Stunden kann man in ihrem angenehm indirekten Licht schon mal einen geselligen Abend verbringen.

Welche Akkuleuchte für Sie letztlich die am besten geeignete ist, hängt ganz allein von Ihren Bedürfnissen ab. Möchten Sie mit dem Licht lesen oder arbeiten? Soll es Ihnen allein zur Orientierung dienen oder eine schöne Atmosphäre schaffen? Möchten Sie es bei Wind und Wetter auch draußen nutzen oder ist es ausschließlich für den Innenbereich bestimmt? Welche Akkuleuchten sich wofür am besten eignen, haben wir Ihnen hier ja vorgestellt. Sollten Sie trotzdem die Qual der Wahl haben, helfen Ihnen unsere Lichtberater in unseren Showrooms sehr gerne weiter.

Akkuleuchten

Die Nuindie ist kippsicher und vor Wasser geschützt. Foto: Sigor

16. August 2018, Nicole Korzonnek
nach oben