Magisches Licht: Unsere Tipps für indirekte Beleuchtung im Garten

Der Garten ist für viele Menschen eine Oase der Ruhe und ein Ort zum Entspannen. Der Garten ist aber auch ein beliebter Platz für geselliges Leben. Denn hier wird auch nach Einbruch der Dunkelheit noch gegrillt und gefeiert. Spätestens wenn die Sonne untergeht, ist also ein gutes Lichtkonzept gefragt. Eines, das funktional ist. Eines, das die nötige Sicherheit bietet. Und eines, das den Garten mit Licht perfekt in Szene setzt und trotzdem eine angenehme Atmosphäre schafft. Die Lösung ist denkbar einfach: Mit unsichtbaren Leuchten bzw. indirektem Licht lässt sich im Garten eine magische Atmosphäre schaffen, an der Sie auch nach dem Sommer noch Ihre Freude haben.

Indirekte Beleuchtung sorgt in jedem Garten in den Abendstunden für eine besondere Atmosphäre. Dabei treten die Leuchten fast vollständig in den Hintergrund. Stattdessen wirkt das Licht umso stärker. Alle Fotos: Prediger

Die beste Beleuchtung entsteht dann, wenn das Licht sparsam, dafür aber ganz gezielt eingesetzt wird. Denn wie im Innenbereich ist zu viel Licht auch im Garten ein absoluter Stimmungskiller. Vielmehr sollten verschiedene Licht- und Schattenzonen geschaffen werden. Das sorgt für Abwechslung, Spannung und damit auch für Atmosphäre.

Tipp 1: Bodeneinbauleuchten können die Pflanzen von unten anstrahlen

Neben der direkten und sicherheitsnotwendigen Beleuchtung für Gartenwege, Terrassenstufen und den Gartenteich empfehlen die Prediger Lichtberater für draußen ganz viel indirektes Licht. Denn wenn die Bäume, Büsche und Sträucher angeleuchtet werden und das Licht über die Blätter reflektiert wird, entsteht eine ganz besondere, fast schon magische Lichtstimmung. Vor allem im Sommer, wenn alles in voller Blüte steht bzw. in sattem Grün leuchtet. Idealerweise werden die Pflanzen von unten angeleuchtet. Natürlich so, dass das Licht nicht blendet. Dafür empfehlen unsere Lichtexperten Bodeneinbaustrahler, die bündig und platzsparend im Beet integriert werden und so weitestgehend unsichtbar sind. Achten Sie dabei darauf, dass die Leuchten möglichst zwischen den Pflanzen versteckt werden, trotzdem aber genügend Licht nach oben abgegeben können.

Mit Bodeneinbauleuchten und indirektem Licht lassen sich faszinierende Lichteffekte erzeugen. Hier reflektieren die Blätter des Bambus das punktuell eingesetzte Licht. Dadurch entsteht eine fast schon magische Stimmung.

Tipp 2: Mobile Leuchten und Spießstrahler ermöglichen mehr Flexibilität

Voraussetzung für den Einsatz von Bodeneinbauleuchten im Garten ist – wie so oft – eine frühzeitige und durchdachte Lichtplanung. Schließlich will ja niemand mehr den Garten umgraben, wenn alles blüht und grünt. Nur um die benötigten Stromkabel zu verlegen. Aber keine Angst: Auch Kurzentschlossene können natürlich auch jetzt noch ein stimmungsvolles Lichtkonzept in ihrem Garten realisieren – zum Beispiel mit mobilen Bodenleuchten und praktischen Spießstrahlern, die zwischen den Sträuchern und Pflanzen versteckt werden. Vorteil bei dieser Lösung: Das Lichtkonzept kann mit wenigen Handgriffen jederzeit verändert werden. Da sich Spießstrahler in der Regel auch ausrichten lassen, kommt das Licht garantiert dort an, wo es benötigt wird. Denken Sie aber stets daran, dass auf jeden Fall genügend Steckdosen im Garten vorhanden sind und die Stromkabel so verlegt werden, dass sie im Dunkeln nicht zu gefährlichen Stolperfallen werden.

Mit mobilen Bodenleuchten und flexibel einsetzbaren Spießstrahlern lassen sich im Garten ganz gezielt Akzente setzen. Weiterer Pluspunkt: Das Lichtkonzept kann dann auch mit wenigen Handgriffen verändert werden.

Tipp 3: Verwenden Sie nur Leuchten mit einer möglichst hohen Schutzart

Es ist übrigens ganz egal, ob Sie für die indirekte Beleuchtung des Gartens entweder unauffällige Bodeneinbauleuchten installieren oder auf mobile Bodenleuchten bzw. flexible Spießstrahler zurückgreifen. Auf jeden Fall müssen alle Außenleuchten mit einer ihrem Einsatzort entsprechenden Schutzart ausgestattet sein. Also mindestens mit IP44, besser noch mit IP65. Schließlich sind die im Garten montierten Leuchten in der Regel ja Wind und Wetter ausgesetzt und sollen auch noch ihren Dienst verrichten, wenn es draußen ungemütlich wird. Vor allem im Winter fehlt es den meisten Pflanzen zudem an Blättern, die vielleicht vorher eine schützende Funktion für die Leuchten hatten. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall, bei den Außenleuchten etwas mehr Geld auszugeben, um gute Qualität zu erhalten.

Logisch: Alle im Außenbereich eingesetzten Leuchten müssen mit einer entsprechend hohen Schutzart ausgestattet sein, um Wind und Wetter zu trotzen. Das heißt, mindestens mit IP44, eher mit IP54 bzw. IP65.

Tipp 4: Richten Sie das Licht in Blickrichtung aus, damit es nicht blendet

Natürlich gilt auch bei der indirekten Gartenbeleuchtung: Weniger Licht sorgt für spürbar mehr Gemütlichkeit – zumindest dann, wenn es richtig geplant bzw. positioniert wird. Denn so können einzelne Bereiche des Gartens besonders gut hervorgehoben werden. Durch das Spiel aus Licht und Schatten entsteht außerdem eine spannungsreiche, einladende Atmosphäre. Hilfreich ist es außerdem, wenn das Licht immer in Blickrichtung ausgerichtet wird und die Lichtquellen nach Möglichkeit versteckt bzw. abgeschirmt sind. Schon allein deshalb lohnt sich eine rechtzeitige und im besten Fall professionelle Lichtplanung.

Tipp: Falls Sie ein neues Lichtkonzept für Ihren Garten benötigen, kommen Sie doch einfach in die Prediger Showrooms oder nehmen per Telefon bzw. E-Mail Kontakt zu uns auf. Die Prediger Lichtberater stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Ein durchdachtes Lichtkonzept ist die halbe Miete für eine angenehme Gartenatmosphäre. Dabei ist besonders wichtig, dass die Leuchten nur punktuell eingesetzt werden. Und sie dürfen auf gar keinen Fall blenden.

17. Mai 2017, Christian Buchholz
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