Ratgeber Licht: Mit diesen Tricks wird es bei Ihnen noch gemütlicher

Wenn es draußen kalt ist, wissen wir die eigenen vier Wände als gemütlichen Rückzugsort besonders zu schätzen. Allen voran das Wohn- und das Schlafzimmer. Kaminfeuer, Kerzenlicht und Kuscheldecke sind im Winter altbewährte und vor allem unverzichtbare Hilfsmittel, um Gemütlichkeit zu erzeugen. Licht zählt aber wie so oft ebenfalls dazu. Zumindest dann, wenn es in der richtigen Farbtemperatur erstrahlt, es nicht blendet und zielgerichtet eingesetzt wird. Aber auch die im Wohn- und Schlafbereich verwendeten Leuchten bzw. das Material, aus dem sie gefertigt werden, spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Wir erklären in diesem Beitrag warum.

Neben einer Kuscheldecke ist Licht ein entscheidendes Hilfsmittel, um im Wohnzimmer Gemütlichkeit zu erzeugen. Unsere Lichtberater empfehlen warmweißes, entblendetes Licht für das Wohnzimmer. Foto: Occhio

Wärme hat seit jeher eine besonders wohltuende Wirkung auf den menschlichen Organismus. Schließlich mögen wir es gern kuschelig. Vor allem im Winter. Aber auch in puncto Lichtgestaltung spielt Wärme eine ganz entscheidende Rolle. Nämlich dann, wenn eine gemütliche Atmosphäre entstehen oder diese betont werden soll. Das Stichwort lautet in diesem Fall warmweißes Licht. Um allerdings in den eigenen vier Wänden echtes Wohlfühl-Ambiente zu erzeugen, braucht es noch wesentlich mehr als nur das passende Leuchtmittel.

Warmweißes Licht: Auf die Farbtemperatur kommt es an

Das war bequem! Im Zeitalter der Glühlampe brauchte sich eigentlich niemand Gedanken um die Farbtemperatur des Lichts zu machen. Schließlich war ein Großteil der Wohnraum-Leuchten für den Einsatz von Glüh- oder Halogenlampen konzipiert, warmweißes Licht gab es sozusagen immer on top. Das hat sich im Verlauf der letzten zehn, fünfzehn Jahre allerdings komplett geändert. Schuld daran ist die LED-Technologie, die sich immer stärker durchsetzte und längst zum allgemeinen Standard in der privaten Beleuchtung geworden ist. Damit einher ging auch eine Entwicklung, die nicht alle Verbraucher als positiv sehen: Das Angebot an Leuchtmitteln ist zeitgleich nämlich explodiert. Heutzutage muss bei jedem Kauf deshalb genau darauf geachtet werden, welche Lichtfarbe ein Leuchtmittel oder eine Leuchte mit eingebauten LEDs hat. Warmweißes, am besten sogar extra warmweißes Licht mit einer gleichmäßigen Lichtfarbe von maximal 3.000, lieber 2.700 Kelvin gilt im Wohn-, Schlaf und Essbereich als optimal. Schließlich ähnelt es sehr stark dem altbekannten Glühlampen-Licht.

Ausspannen bei gutem Licht: Wer im Wohnzimmer Licht benötigt, aber gleichzeitig flexibel sein möchte, ist mit den kabellosen LED-Leuchten Roxxane Leggera 101 CL von Hersteller Nimbus bestens bedient. Foto: Nimbus

Riesige Auswahl: Die passende Leuchte für jeden Geschmack

Einfach das richtige Leuchtmittel in die Leuchte einzusetzen – das reicht aber längst nicht aus, um einen Raum gemütlicher zu machen. Schließlich hängt das ja auch erheblich von der Größe des Raumes, den Farben an den Wänden und nicht zuletzt von den Einrichtungsgegenständen ab. Leuchten sind meistens aber auch Einrichtungsgegenstände. Zumindest dann, wenn sie irgendwo im Raum stehen und sichtbar sind. Wenn es sich also um Steh-, Tisch-, Boden-, Wand- oder Deckenleuchten handelt. Je nach Anwendungszeck hat der Kunde heutzutage eine riesige Auswahl aus allen erdenklichen Formen, Größen und Farben. Für jeden Geschmack und alle Ansprüche gibt es die passende Leuchte. In allen Preiskategorien, versteht sich. Aber keine Panik, zunächst einmal gilt: Schön ist, was gefällt. Doch was nützt die schönste Leuchte, wenn sie kein gutes Licht macht bzw. jegliche Gemütlichkeit beim Einschalten sofort erstickt?!

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Das Licht darf nicht blenden und sollte sich dimmen lassen

Ein gutes Lichtkonzept und eine gemütliche Beleuchtung entstehen erst mit indirektem, blendfreiem, angenehm weichem Licht. Und natürlich durch das gekonnte Zusammenspiel verschiedener Leuchten bzw. Leuchtenarten. Grundsätzlich empfehlen die Prediger Lichtberater daher für das Wohn- oder Schlafzimmer immer mehrere Lichtquellen, die sich möglichst unabhängig voneinander schalten und nach Möglichkeit auch dimmen lassen. Einen Richtwert gibt es allerdings nicht. Denn die Anzahl der Leuchten ist immer von der Größe des Raumes, der Raumaufteilung und der Möblierung abhängig. Dennoch sind mehrere kleinere Lichtquellen immer besser, als eine große Decken- oder Pendelleuchte in der Mitte des Raumes. Damit lässt sich zwar eine gute Allgemeinbeleuchtung, aber nur wenig Stimmungslicht bzw. Gemütlichkeit erzeugen. Viel besser eignet sich da schon eine Stehleuchte neben dem Lesesessel, eine Tischleuchte auf dem Sideboard oder Fensterbrett und eine Bodenleuchte neben dem bequemen Sofa.

Mit Hilfe von mehreren kleinen Leuchten lassen sich im Wohnbereich Lichtinseln schaffen. Hier sorgt die Tischleuchte AD32 vom deutschen Hersteller Tecnolumen für diffuses, blendfreies Licht. Foto: Tecnolumen

Spannung und Atmosphäre durch viele kleine Lichtinseln

Mit mehreren Leuchten schaffen Sie kleine Lichtinseln und durch das gekonnte Wechselspiel aus Licht und Schatten entsteht Spannung, Atmosphäre und eben auch Gemütlichkeit. Gleichzeitig erzeugen mehrere Leuchten auch Sichtachsen, wodurch ein Raum zusätzlich Struktur bekommt. Unterstreichen die eingesetzten Leuchten dann die gemütliche Atmosphäre auch noch durch ihre Farbe, das Material oder eine organische Form – umso besser. So wie zum Beispiel die Leuchten vom finnischen Hersteller Secto Design, die ausschließlich aus natürlichem Holz gefertigt werden. Auch Papierleuchten, die aus dem asiatischen Kulturkreis bekannt sind, sind Garanten für gemütliches, angenehmes und blendfreies Licht.

Fazit: Gemütlichkeit entsteht immer dann, wenn das Licht den Raum punktuell und sehr dezent erhellt, also nicht komplett ausleuchtet wird. Dabei ist die bzw. eine gleichmäßige Lichtfarbe von 2.700 bis maximal 3.000 Kelvin genauso entscheidend wie die Lichtverteilung, die Positionierung der Leuchte sowie deren Design.

Natürliches Material und eine wirklich angenehme Lichtwirkung: Die Holzleuchten vom finnischen Hersteller Secto Design eignen sich hervorragend, um den Wohlfühl-Faktor im Wohnbereich zu erhöhen. Foto: Secto Design

16. Februar 2017, Christian Buchholz
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