Licht im Wohnzimmer: So entsteht richtige Wohnfühlatmosphäre

Das Wohnzimmer ist für viele der wichtigste Raum im Haus oder der Wohnung. Es ist ein Ort der Ruhe, des Rückzugs und der Entspannung, in dem man mit der Familie, den Freunden und gern auch mal allein den Tag ausklingen lässt. Besonders jetzt, wo es draußen schon früh dunkel wird. Umso wichtiger ist es also, ein Ambiente zu schaffen, das zum Wohlfühlen einlädt. Zum Beispiel mit einem gemütlichen Sofa, den passenden Möbeln – aber vor allem auch mit warmweißem Licht. Das sollte wie immer rechtzeitig und professionell geplant werden. Am besten von den Prediger Lichtberatern.

jhasgdjhagsdjhag. Foto: Flos

Im Wohnzimmer kann ein gutes Lichtkonzept für die richtige Wohlfühlatmosphäre sorgen. Ganz wichtig ist dabei, dass zwischen den verschiedenen Lichtquellen ein Spiel aus Licht und Schatten entsteht. Foto: Flos

Für das Wohnzimmer empfiehlt sich fast immer eine indirekte Grundbeleuchtung, die dann um zusätzlich eingesetzte und getrennt voneinander schaltbare Lichtquellen wie zum Beispiel Stand-, Tisch- oder Pendelleuchten ergänzt wird. So entstehen im gesamten Raum mehrere Lichtinseln und damit ein Spiel aus Licht und Schatten, das für Spannung sowie eine angenehme Atmosphäre sorgt. Schon allein deshalb genügt es längst nicht mehr, einfach eine einzige Lichtquelle – die klassische Pendelleuchte – am mittigen Deckenauslass zu montieren.

Eine einzige Pendelleuchte in der Mitte des Raumes genügt nicht mehr

Basis für ein stimmiges Lichtkonzept im Wohnzimmer ist wie in vielen anderen Räumen auch eine gute Allgemein- bzw. Grundbeleuchtung. Denn ausreichend Licht ist für viele Aufgaben nötig, gleichzeitig ermöglicht es aber auch Orientierung und schafft Sicherheit. Doch Vorsicht! Hier kommt es stets auf das richtige Maß an. Denn ist es im Wohnzimmer zu hell, wird es sehr schnell ungemütlich. Deshalb empfehlen die Lichtberater für das Wohnzimmer fast ausschließlich dimmbare Leuchten, mit denen sich die Lichtstärke an die unterschiedlichsten Aufgaben und Situationen anpassen lässt. Das ist funktional und flexibel zugleich. Aber auch in puncto Lichtfarbe gibt es eine entscheidende Empfehlung: Im Wohnzimmer sollten nur Leuchten bzw. Leuchtmittel zum Einsatz kommen, die ein warmweißes Licht abgeben – also entweder Halogenlampen, noch besser aber langlebige und energiesparende LEDs mit einer Farbtemperatur zwischen 2.700 bis 3.000 Kelvin.

aksdjahskdjhaskdj. Foto: Prediger

Warmweißes, indirektes und blendfreies Licht sorgt auch hier für eine entspannte Atmosphäre. Die Occhio-Strahler Più alto 3d Volt an der Decke wurden um eine Sento LED Leseleuchte ergänzt. Foto: Prediger

Die Balance zwischen indirektem und direktem Licht muss stimmen

Eine indirekte und damit blendfreie Beleuchtung der Wohnzimmerwände wirkt nicht nur angenehm, sie lässt den Raum auch noch größer erscheinen. Dafür sollten Downlights, Deckenleuchten oder Schienenstrahler jedoch im richtigen Abstand zur Wand montiert und dann entsprechend ausgerichtet werden. Entscheidend für das Lichtbild an der Wand ist außerdem der Abstrahlwinkel der Leuchte, der je nach Modell variieren kann. Ein kleiner Abstrahlwinkel erzeugt ein eher gebündeltes Licht mit einem schlanken Lichtkegel, ein großer Abstrahlwinkel dagegen – na klar – einen breiten Lichtkegel. Dies gilt übrigens auch für Wandleuchten, die immer nur auf Augenhöhe montiert werden sollten. Sie geben das gebündelte oder diffuse Licht entweder indirekt, direkt oder aber in beide Richtungen an die Wand ab. Wenn die Leuchte dann, wie zum Beispiel bei vielen Modellen Occhio oder Top Light, auch noch über integrierte Linsen verfügt, können sich die Lichtkegel sogar sehr deutlich an der Wand abzeichnen.

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Modern, aber auch sehr elegant: Grundbeleuchtung über Lichtvouten

Was all die von uns bisher aufgezeigten Lichtlösungen eint: Die dafür benötigten Leuchten sind sowohl in der Anbau- als auch in der Einbauvariante je nach Größe und Form mehr oder weniger deutlich sichtbar. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, das Licht direkt aus der Architektur kommen zu lassen – zum Beispiel in Form einer so genannten Voutenbeleuchtung. Dabei werden LED-Stripes in eine abgehängte Decke bzw. in Aussparungen oder Vorsprünge in die Wand eingelassen und sorgen dann für eine umlaufende, indirekte Wohnzimmerbeleuchtung. Das wirkt magisch, aber vor allem auch sehr elegant, weil die Leuchten komplett versteckt und von keinem Punkt im Raum zu sehen sind. Positiver Nebeneffekt dieser Beleuchtungsart: Räume mit einer niedrigen Decke wirken mit einer Voutenbeleuchtung höher, weil die Decke förmlich zu schweben scheint. Bei Räumen mit hohen Decken kann eine Voutenbeleuchtung im Wandvorsprung dagegen für ein wohnlicheres Gefühl sorgen.

haskjhjsahdkjashd. Foto: Louis Poulsen

Ob modern oder retro: Im Wohnbereich kommt es bei der Leuchtenauswahl auch auf das Design an. Die hier abgebildeten Steh-, Wand- und Tischleuchten VL38 sind Klassiker von Louis Poulsen. Foto: Louis Poulsen

Lichtakzente lassen sich mit Steh-, Tisch und Pendelleuchten setzen

Doch auch wenn die Leuchten für die Grundbeleuchtung möglichst wenig Aufmerksamkeit erregen sollten, sind sie vor allem im Wohnzimmer immer auch Einrichtungsgegenstände, die entscheidend zur Wohnlichkeit beitragen. Zum Beispiel als Pendelleuchte über dem Couchtisch, als Stehleuchte neben dem Lesesessel oder als Tischleuchte auf dem Sideboard bzw. Fensterbrett. Dementsprechend hoch ist der Designanspruch an diese Leuchten, die aber natürlich trotzdem für gutes, warmweißes Licht sorgen sollten. Und blenden dürfen sie auch nicht. Deckenfluter sind im Wohnzimmer seit jeher besonders beliebt, weil sie mit indirektem Licht wunberbar Akzente setzen. Zum Beispiel beim Fernsehen oder gemütlichen Beisammensein. Für gutes Leselicht neben dem Sofa oder Sessel ist aber mindestens eine zusätzliche Leuchte mit wesentlich höherer Beleuchtungsstärke und direkter Lichtabgabe vonnöten, die sich am besten auch noch dimmen und individuell ausrichten lässt. Kurzum: Die Tätigkeiten und Sehaufgaben bestimmen natürlich auch im Wohnzimmer die Leuchten, die zusätzlich zur Allgemeinbeleuchtung benötigt werden.

Fazit: Ein Zusammenspiel aus direktem und indirektem Licht wirkt im Wohnzimmer besonders harmonisch und entsteht, wenn die warmweiße Grundbeleuchtung um zusätzliche Akzentleuchten ergänzt wird. Lichtexperten empfehlen, in einem etwa 20qm großen Wohnzimmer, dass mindestens drei Lichtinseln geschaffen werden sollten. In größeren Räumlichkeiten dürfen es gern auch fünf oder mehr Lichtquellen sein.

akjsdhkjashdkjasd. Foto: KAISER idell™

Früher gab es eine Pendelleuchte in der Raummitte. Diese Zeiten sind vorbei, heute werden Pendelleuchten im Wohnzimmer immer noch eingesetzt. Aber nur dort, wo sie wirklich Sinn machen. Foto: KAISER idell™

10. November 2016, Christian Buchholz
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